Die Frage ist nicht ob, sondern wann |
Justice hat gestern dargelegt, wieso die aktuelle Rallye zum Scheitern verurteilt ist. Die Märkte, die ursprünglich zur optimalen Allokation von Kapital geschaffen wurden, werden derzeit von gierigen Typen mit Supercomputern belagert. Sie wollen Milliarden aus dem Markt ziehen, ohne wirkliche Werte zu schaffen. Unglücklicherweise bemerken diese Banausen den Fehler nicht, der ihre Pläne unweigerlich fehlschlagen lassen wird: Auf lange Sicht kann man keinen Wohlstand ohne Werte erzeugen. Mehr Dollars ohne Werte dahinter sind nicht mehr wert, egal, wer diese Dollars generiert.
Die Frage ist nicht ob die Rallye enden wird, sondern wann. Wenn die schlechte Nachricht darin besteht, dass dieser manische Markt lediglich durch Hoffnungen und Befürchtungen der Investoren am Laufen gehalten wird, dann ist die gute Nachricht, dass die technische Analyse besonders geeignet ist, das Verhalten der Massen zu prognostizieren. Das möglicherweise verlässlichste Werkzeug des technischen Analysten ist die Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Dabei ist es egal, ob sie an einem Hochpunkt oder umgedreht an einem Tiefpunkt auftritt. Um ein Kursziel zu erstellen muss man lediglich den Abstand zwischen “Kopf“ und “Nacken“ nehmen und ihn verdoppeln.
Quelle: http://blog.taipan-online.de/736/2009/die-frage-ist-nicht...
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