Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin |
Berlin, eine Stadt, die vor Leben pulsiert. Hier trifft Kultur auf Partyszene und Theaterinteressierte auf Backpacker, während Straßenkünstler ihre persönlichen Talente auf der Straße zum Besten geben. Und das ist noch nicht alles. In Berlin ist die Vielzahl an Möglichkeiten so groß wie die Einwohnerzahl. Das ist Berlin.
Für Regiondo ist Berlin von besonderer Relevanz, als Hauptstadt Deutschlands zählt Berlin auch zu unserer größten Städtekategorie. Und was mache ich als Regiondo-Mitarbeiterin, wenn ich frei habe? Klare Sache, ich fahre nach Berlin.
Am Samstagmorgen machten wir uns auf den Weg. Wir vier Münchner Mädels fahren übers Wochenende nach Berlin – Ziel Berlin Mitte. Nach einer Autofahrt mit gesungenen Liedern wie “Pack die Badehose ein, nimm Dein kleines Schwesterlein…” gings auf zum Biergarten Prater eine Berliner Weiße trinken. Am Abend wurden wir eingeladen zum Grillen in einer WG am “Kotti”, dem Kottbuser Tor, um dort gemütlich den Abend auf der Dachterrasse mit Blick über Berlin ausklingen zu lassen.Berlin, hier pulsiert das LebenDer nächste Tag startet für uns Vier auf dem Flohmarkt am Friedrichshain, bei dem gefeilscht wird, was das Zeug hält. Bereits mittags wurden wir beim Kaffee mit Elektro-Musik zugedröhnt, die Berliner können wohl schon sehr früh mit Party anfangen. Beim Mauerpark direkt neben dem Flohmarkt ging unser volles Programm weiter mit Karaoke für die Berliner Menge. Innerhalb von 15 Minuten hat sich das Amphitheater mit über 1000 Menschen gefüllt. Singen durfte, wer möchte. Die Berliner sind sehr tolerant, denn geklatscht wurde immer lautstark, egal mit welchem Können sich die Sänger vor der Menge präsentierten.
Am Montag haben wir eine ausgiebige Shopping-Tour gemacht und uns bei Konnobke’s Imbiß an der Eberswalder Straße eine Currywurst gegönnt. Das Wetter hat sich zugezogen und wir wollten in ein Museum gehen. Und da ich bei Regiondo arbeite, habe ich die Berlinische Galerie vorgeschlagen, weil ich dieses Museum bereits von meiner Arbeit aus München kenne. In der Berlinischen Galerie war das Highlight die Ausstellung von Rainer Fetting. Seine Bilder halten die bunte, belebte Stimmung West-Berlins fest. Er stellt West-Berlin nicht als grau dar, sondern bringt Leben in seine expressionistisch-ausdrucksstarken Kunstwerke mit den Studentenrevolten und Schwulenbewegungen zu Zeiten der Mauer.
Unser letzter Tag, der Dienstag in Berlin galt dann doch noch dem typischen Touristenprogramm: Die Besichtigung des Holocaust-Mahnmals und ein Spaziergang vom Brandenburger Tor zum Reichstag. Zum Glück haben wir ein paar Tage vorher unseren Eintritt in den Reichstag gesichert – denn ohne vorherige Reservierung kommen Touristen nicht in den Reichstag. So konnten wir noch die Aussicht über Berlin von der Kuppel des Reichstags aus genießen – ein perfekter Abschluß für ein gelungenes Wochenende in unserer Hauptstadt.

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