Tag-Archiv: Content Marketing

Was ist wirklich guter Content?

Content schallt es täglich hundertfach durch meine Twitter-Timeline. Content is King fällt mir dazu ein, ich hatte den Ausspruch in einem früheren Blogpost ergänzt zu If Content Is King, Style Is the Queen. Content ist Information. Unabhängig davon, ob er in Form eines Textes, Bildes, einer Infografik oder eines Videos präsentiert wird. Prinzipiell ist also (fast) alles Content – doch was ist guter und was schlechter Content? Wenn alles Content ist, gibt es überhaupt Abstufungen, oder muss man lediglich die Perspektive wechseln?

Liebe Leser, erlauben Sie mir einen winzigen Exkurs in die Philosophie – vielleicht nicht ganz so pathetisch wie das Klischeebild der Philosophie oft ist, doch fundiert. Die Grundlage der ganzen Diskussion um Gutes und Schlechtes ist Folgendes: Wenn alles – wir selbst, die Gegenstände und alles Immaterielle um uns herum – weiß wäre, wüssten wir nicht, dass es weiß ist. Es muss erst mindestens eine Sache existieren, die nicht weiß ist, um sagen zu können, dass alles andere weiß ist. So muss es auch erst etwas geben, dass wir als “schlecht” definieren, um zu wissen, was “gut” ist.
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Thomas Promny von Velvet Ventures im Interview

Thomas PromnyEin weiterer Teil der Interview-Serie von der SEOCruise 2013, diesmal mit Thomas Promny, dem wir einige Fragen zum Thema Display-Marketing gestellt haben.

Thomas kennt sich mit Display-Marketing durch seine Tätigkeit bei RevenueMax aus – ein Grund, weshalb wir uns mit ihm über genau dieses Thema unterhalten haben.

Zudem gibt er Tipps für Startups, dass man sich zum Beispiel erst auf SEA und dann auf SEO konzentrieren sollte.

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Was ist eigentlich “Native Advertising”?

Seit Mitte des vergangenen Jahres schallt immer öfter der Begriff “Native Advertising” aus der Online-Welt nach außen und sorgt bei so manchem Marketer für Verwirrung. Nicht ganz zu Unrecht, da die neue Bezeichnung eng mit dem bereits hinlänglichen bekannten Content Marketing verwoben ist.

Eine treffende Definition gibt Dan Greenberg, CEO der Plattform Sharethrough, gegenüber Mashable. Laut ihm sei Native Advertising “a form of media that´s built into the actual visual design and where the ads are part of the content.” Zu Deutsch: Native Advertising sei eine Form von medialen Inhalten, welche in das optische Erscheinungsbild [des jeweiligen Mediums] eingebunden und bei der die Werbung Teil des Inhalts sei. Diesen Beitrag lesen

Content Marketing: Links für Affiliate-Seiten

Affiliates haben oft das Problem, dass die eigene Seite schnell Affiliate-Seite enttarnt wurde und nur wenig organische Backlinks erhält. Dieses Problem lässt sich aber oft sehr gut lösen, indem Problemlösungen, Hilfestellungen, Anleitungen und weiterführende Informationen auf der eigenen Affiliate-Seite veröffentlicht werden, die den Nutzern und den Besuchern helfen. Problemlösungen werden oft von anderen externen Seiten verlinkt, da sie eben Probleme lösen und damit anderen Nutzern helfen. Generieren lassen sich somit oft Links aus Foren, in denen nach Lösungen für ein Problem – welche im Idealfall auf eurer Seite zu finden ist – gesucht wird.

Content Marketing für Affiliates

Content-Marketing für AffiliatesDer Begriff “Content Marketing” ist in den letzten Monaten immer häufiger genannt worden und gehört auch schon in vielen Unternehmen zum Alltag. Doch was genau ist Content Marketing eigentlich? Beim Content Marketing werden auf verschiedene Kanäle dem Nutzer Inhalte zur Verfügung gestellt, die dem Nutzer Mehrwert bieten.

Dieser Mehrwert sorgt in der Regel dafür, dass der Nutzer zufrieden ist und wiederkommen wird. Doch was genau ist dieser Mehrwert? In vielen Fällen sind es Inhalte, die der Nutzer sucht und benötigt. Oft sind es aber auch Inhalte, die der Nutzer nicht direkt gesucht hat, er oder sie sich allerdings dafür Interessiert und den Artikel als Hilfreich einstuft.

Auch Affiliates können von diesen Inhalten profitieren, Beispielsweiße wenn detaillierte Informationen der Produkte auf der Affiliate-Seite veröffentlicht werden. Aber auch Problemlösungen und Anleitungen können häufig zu sehr guten Ergebnissen führen.

Beispiel

Stellen wir uns vor wir, wir betreiben einen Singlebörsen-Vergleich, auf dem wir verschiedene Singlebörsen-Anbieter vergleichen. Um an organische Backlinks zu kommen, können wir weitere Informationen zu den Anbietern veröffentlichen. Beispielsweiße die Kündigungsfristen, Preise, Angebote und mehr. Aber auch Anleitungen, wie man Beispielsweiße bei den verschiedenen Anbietern kündigen oder den eigenen Account löschen kann, sind gern gelesene Inhalte, die oft von den Nutzern gesucht via Google gesucht werden.

Auch in Foren wird häufig gefragt, wie sich bei speziellen Anbietern der Account löschen lässt. Um den Nutzer zu helfen, werden häufig Anleitungen im Forum selber veröffentlicht, aber auch auf bestehende Anleitungen via Link verwiesen. Und diese Links sind eben nicht nur Links für Google, sondern bringen auch noch hochwertigen Traffic, welcher sich für den bereitgestellten Inhalt interessiert.

Weitere Beispiele würden sich besonders im Technik-Bereich finden, in denen sich Anleitungen zu Problemlösungen immer wieder bezahlt machen und für neue, organische Backlinks sorgen.

Welche Medien können von Affiliates genutzt werden?

Videos werden ebenfalls häufig verlinktHier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Texte, PDFs, Videos, Infografiken und noch viele weitere Medien und Formate lassen sich dazu nutzen, originelles Content-Marketing für die eigene Affiliate-Seite zu betreiben. So habe ich zum Beispiel die Erfahrung gemacht, dass gut aufbereitete Studien sehr gut dafür geeignet sind, aus starken Trustquellen verlinkt zu werden.

Aber auch Infografiken und Videos werden häufig genutzt, wie zum Beispiel von Tech-Blogs, die häufig versuchen als erster sogenannte Hands-On-Videos und auch “Unboxing”-Videos (Videos die zeigen, wie ein Gerät ausgepackt und das erste mal genutzt wird) hochzuladen und auf dem eigenen Blog bereitzustellen. Andere Blogs wiederum verweisen auf diese Inhalte und Videos, was zu viel Traffic und natürlich auch neuen Backlinks führt.

Es gibt also keinerlei Grenzen, um den eigenen Content so aufzubereiten, dass er für die Nutzer so viel Mehrwert bietet, dass er automatisch verlinkt wird. Und wer solch gute Inhalte schafft, braucht sich nicht so mehr so intensiv mit dem Aufbau von Links zu kümmern.