Kategorie: Affiliate

Wie man mit Affiliate Marketing Umsätze generiert

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Affiliate Marketing ist eine Form des Online-Marketings, die in Deutschland auch als Partnerprogramm bezeichnet wird. „Affiliate“ heißt übersetzt so etwas wie Verbündeter oder auch Teilhaber, und darum geht es im Affiliate Marketing: Die Zusammenarbeit zwischen einem Verkäufer und einem Webseitenbetreiber. Der Betreiber kann dem Verkäufer, wie beispielsweise Amazon, Raum für Werbung auf seiner Webseite anbieten, indem er Affiliate Links, also Links, die direkt zu Amazon führen, auf seiner Seite platziert und seine Nutzer animiert, diesen Links zu folgen; dafür erhält er vom Verkäufer eine Provision.

Ein gutes Beispiel für eine Webseite, die Affiliate Marketing betreibt, ist onlinetopshops.de. Dieses Portal bietet eine Übersicht über Online-Shops, indem es in verschiedenen Kategorien wie Kleidung oder Elektronik die Shops auflistet, die in dieser Kategorie verkaufen, und die Bezahl- und Lieferbedingungen direkt miteinander vergleicht. So kann ein Nutzer sich einen Überblick darüber verschaffen, welcher Shop am ehesten seinen Vorlieben entspricht, und über Affiliate Links sofort zu dem Shop wechseln, den er ausgewählt hat.

Diese Art von Affiliate Marketing ist insofern nutzerfreundlich, da sie sich an den Vorlieben der potentiellen Kunden orientiert und nicht am größtmöglichen Erfolg der Anbieter. Zahlt ein Nutzer zum Beispiel am liebsten auf Rechnung, kann er die Shops, die nur Kreditkartenzahlung oder PayPal anbieten, sofort ausschließen. Außerdem lassen sich so neben allgemeinen Shops auch spezialisierte Verkäufer finden, die meist weniger bekannt sind.

Auch für den Seitenbetreiber, den Affiliate, hat ein solches Modell Vorteile. Bei ehrlicher Berichterstattung über die Bedingungen und Angebote der Shops wird Vertrauen zu den Nutzern aufgebaut, wodurch einerseits die Chance erhöht wird, dass sie über die Affiliate Links auf die Shops zugreifen und tatsächlich etwas kaufen. Andererseits besteht so auch die Möglichkeit, dass sie die Seite weiterempfehlen, wodurch sich die Reichweite und damit der Umsatz des Betreibers vergrößern. Dabei ist Affiliate Marketing für den Betreiber kostenlos; Kosten entstehen durch Hosting, Layout, Plugins, eben Kostenfaktoren, die bei dem Betreiben einer Webseite aufkommen.

Ein Aspekt, der auch Kosten verursachen kann, ist Suchmaschinenoptimierung (SEO), da gute Inhalte meist nicht ausreichen, um sein Ranking bei den Suchmaschinen zu verbessern. Eine weitere Möglichkeit zu SEO, um dieses Ziel zu erreichen, ist Blogmarketing, wie es von von verschiedenen Marketing-Agenturen angeboten wird. Dabei startet der Webseitenbetreiber eine Kampagne und kann den oder die Blogs auswählen, die am meisten seinen Vorstellungen entsprechen. Diese Art der Werbung ist sehr zielgerichtet, da die Blogs eine bestimmte Leserschaft haben, die sich, je nachdem, wie sehr das Thema der Blogs dem Content der beworbenen Seite entspricht, direkt dafür interessieren. So wird die Sichtbarkeit der Seite gesteigert.

 

Langfristig erfolgreich im Affiliate-Marketing

Dass man als Affiliate Geld verdienen kann, ist eine bekannte Tatsache. Dass viele sich jedoch nicht an das Thema heran trauen, auch. Der Grund hierfür liegt nicht zuletzt in dem negativen Ruf, mit dem einige Affiliate-Projekte (und damit ihre Leiter) behaftet sind. Selbst, wer sich mit Online Marketing und allen zugehörigen Disziplinen nicht sonderlich gut auskennt, hat sicher schon einmal Aussagen gehört wie, “Ach, Affiliates, die machen nur schlechte Seiten, um ihre Links zu Shops setzen zu können!”

Doch in vielen Fällen sind solche Vorurteile unbegründet. Gerade durch die immer feiner justierten Updates des Google-Suchalgorithmus und die dadurch entstehenden höheren Anforderungen an Webseiten, deren Webmaster sie auf der ersten Seite der Suchergebnisse sehen möchten, sind Affiliate-Projekte längst mehr, als nur die Erstellung einer Webseite mit einigen je 300 Wörter langen Texten.

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Content Marketing: Links für Affiliate-Seiten

Affiliates haben oft das Problem, dass die eigene Seite schnell Affiliate-Seite enttarnt wurde und nur wenig organische Backlinks erhält. Dieses Problem lässt sich aber oft sehr gut lösen, indem Problemlösungen, Hilfestellungen, Anleitungen und weiterführende Informationen auf der eigenen Affiliate-Seite veröffentlicht werden, die den Nutzern und den Besuchern helfen. Problemlösungen werden oft von anderen externen Seiten verlinkt, da sie eben Probleme lösen und damit anderen Nutzern helfen. Generieren lassen sich somit oft Links aus Foren, in denen nach Lösungen für ein Problem – welche im Idealfall auf eurer Seite zu finden ist – gesucht wird.

Content Marketing für Affiliates

Content-Marketing für AffiliatesDer Begriff “Content Marketing” ist in den letzten Monaten immer häufiger genannt worden und gehört auch schon in vielen Unternehmen zum Alltag. Doch was genau ist Content Marketing eigentlich? Beim Content Marketing werden auf verschiedene Kanäle dem Nutzer Inhalte zur Verfügung gestellt, die dem Nutzer Mehrwert bieten.

Dieser Mehrwert sorgt in der Regel dafür, dass der Nutzer zufrieden ist und wiederkommen wird. Doch was genau ist dieser Mehrwert? In vielen Fällen sind es Inhalte, die der Nutzer sucht und benötigt. Oft sind es aber auch Inhalte, die der Nutzer nicht direkt gesucht hat, er oder sie sich allerdings dafür Interessiert und den Artikel als Hilfreich einstuft.

Auch Affiliates können von diesen Inhalten profitieren, Beispielsweiße wenn detaillierte Informationen der Produkte auf der Affiliate-Seite veröffentlicht werden. Aber auch Problemlösungen und Anleitungen können häufig zu sehr guten Ergebnissen führen.

Beispiel

Stellen wir uns vor wir, wir betreiben einen Singlebörsen-Vergleich, auf dem wir verschiedene Singlebörsen-Anbieter vergleichen. Um an organische Backlinks zu kommen, können wir weitere Informationen zu den Anbietern veröffentlichen. Beispielsweiße die Kündigungsfristen, Preise, Angebote und mehr. Aber auch Anleitungen, wie man Beispielsweiße bei den verschiedenen Anbietern kündigen oder den eigenen Account löschen kann, sind gern gelesene Inhalte, die oft von den Nutzern gesucht via Google gesucht werden.

Auch in Foren wird häufig gefragt, wie sich bei speziellen Anbietern der Account löschen lässt. Um den Nutzer zu helfen, werden häufig Anleitungen im Forum selber veröffentlicht, aber auch auf bestehende Anleitungen via Link verwiesen. Und diese Links sind eben nicht nur Links für Google, sondern bringen auch noch hochwertigen Traffic, welcher sich für den bereitgestellten Inhalt interessiert.

Weitere Beispiele würden sich besonders im Technik-Bereich finden, in denen sich Anleitungen zu Problemlösungen immer wieder bezahlt machen und für neue, organische Backlinks sorgen.

Welche Medien können von Affiliates genutzt werden?

Videos werden ebenfalls häufig verlinktHier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Texte, PDFs, Videos, Infografiken und noch viele weitere Medien und Formate lassen sich dazu nutzen, originelles Content-Marketing für die eigene Affiliate-Seite zu betreiben. So habe ich zum Beispiel die Erfahrung gemacht, dass gut aufbereitete Studien sehr gut dafür geeignet sind, aus starken Trustquellen verlinkt zu werden.

Aber auch Infografiken und Videos werden häufig genutzt, wie zum Beispiel von Tech-Blogs, die häufig versuchen als erster sogenannte Hands-On-Videos und auch “Unboxing”-Videos (Videos die zeigen, wie ein Gerät ausgepackt und das erste mal genutzt wird) hochzuladen und auf dem eigenen Blog bereitzustellen. Andere Blogs wiederum verweisen auf diese Inhalte und Videos, was zu viel Traffic und natürlich auch neuen Backlinks führt.

Es gibt also keinerlei Grenzen, um den eigenen Content so aufzubereiten, dass er für die Nutzer so viel Mehrwert bietet, dass er automatisch verlinkt wird. Und wer solch gute Inhalte schafft, braucht sich nicht so mehr so intensiv mit dem Aufbau von Links zu kümmern.

Merchants und Affiliates: Betrug, Erpressung und Ausnutzung?

Heute möchte ich über ein nicht ganz so erfreuliches Thema im Affiliate-Marketing schreiben: Betrug, Erpressung und Ausnutzung der Affiliates von den Merchants. Klar – dies ist nicht der Regelfall – aber es kommt vor. Denn: Je nach Aufbau des Affiliate-Projekts kann es sein, dass eure Merchants auf euch zukommen und mit euch weiter arbeiten möchte. Ich zum Beispiel habe eine recht umfangreiche Seite zum Thema Singlebörsen. Klar, dass ich hier nicht jeden auf die Startseite oder in den Toplisten auf die ersten Plätze verlagern kann. Dennoch melden sich immer wieder Merchants bei mir, die zunächst mit netten Mails versuchen, dass man sie stärker bewirbt.

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5 Gründe, warum Affiliate-Projekte scheitern

Affiliate-Projekte sind Webseiten, die nur zur Einnahmen via Affiliate-Marketing abwerfen sollen. Solche Projekte gibt es in vielerlei Formen und Variationen. Aber nicht jedes Projekt wird auch wirklich Umsätze generieren, da viele Projekte schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind. Warum dass so ist und wie man den ganzen Entgegensteuert, möchte ich in diesem Beitrag nennen.

1) Weil nicht auf Mehrwert geachtet wird

Natürlich soll ein Affiliate-Projekt ranken, Besucher bringen und Einnahmen generieren. Das Problem: Die Seite wird schnell mit einem Theme geschmückt, mit etwas Content gefüllt und mit Links befeuert. Das war es dann. In den meisten Fällen ist der Content so schlecht, dass man sich fragt, wieso das Projekt überhaupt rankt. Mehrwert für den Nutzer sucht man vergebens. Da die Nutzer dies auch schnell merken, sind sie gleich wieder weg. Resultat: Hohe Bounce-Rate, kaum Seitenaufrufe pro Nutzer und eine sehr kurze Verweildauer. Gründe für Google, die Seite wieder nach hinten in den Rankings zu schieben.

Mein Tipp: Achtet darauf, dass ihr dem Nutzer die Inhalte bietet, die er lesen oder sehen möchte. Hinter dem Keyword “Dating Glossar” sollte auch ein Glossar mit einigen Begriffen aus dem Dating-Bereich stecken und nicht nur eine Webseite, die auf “Dating Glossar” optimiert wurde.

2) Weil der Affiliate keine Ausdauer hat

Ausdauer ist wichtig – besonders in der Suchmaschinenoptimierung. Natürlich kann es auf einige Keywords schnell gehen, bis die ersten Rankings vorhanden sind. Bei vielen Keywords mit sehr hoher Nachfrage dauert es aber in der Regel sehr lange, bis man die Seite so weit oben hat, bis es sich finanziell lohnt. Wer seine Affiliate-Projekte nur über SEO mit Besuchern versorgen möchte, benötigt eben diese Ausdauer und sollte nicht nach 3 Wochen aufgeben, wenn noch keine Rankings vorhanden sind.

Mein Tipp: Kontinuierlich am Projekt arbeiten: Neue Unterseiten hinzufügen, neue Links besorgen, die Benutzerfreundlichkeit erhöhen und die eigenen Statistiken immer im Auge haben.

3) Weil kein Interesse am Thema da ist

Für praktisch jedes Thema gibt es passende Partnerprogramme, für die es sich lohnen kann ein Affiliate-Projekt aufzusetzen. Das Problem: Man selber hat nicht wirklich interesse an jedem Thema, das Geld aber lockt einen. Wenn man selber kein Interesse an einem Thema hat, wird man mit der Zeit die Lust am Projekt verlieren und dieses nicht mehr pflegen. Das Resultat ist logisch: Die Inhalte veralten, es gibt keine neuen Unterseiten mit frischen Content und wenn die Rankings weg sind, kümmert sich keiner mehr darum, dass sie wieder steigen.

Mein Tipp: Startet Projekte zu Themen, die euch Interessieren. So bleibt ihr dauerhaft am Ball, werdet irgendwann Experte auf eurem Gebiet und euer Projekt wird dauerhaft Einnahmen abschmeißen.

4) Weil Quick&Dirty-Links nicht mehr funktionieren

Was waren das wilde Zeiten, als Links aus Gästebüchern, Kommentaren, Bookmarks, Foren und Co. funktionierten und man so sein Projekt schnell in die Top 10 prügeln konnte. Recht flott hat Google hier eingegriffen und die Links fast unbrauchbar gemacht. Anschließend wurden Links aus Blogs gekauft. Hinter diese Methode ist Google auch gekommen. Und weil es nun nicht mehr Quick&Dirty geht, ist es schwerer gute Links aufzubauen, die ein Projekt nach vorne schieben.

Mein Tipp: Wenn ein Projekt echt aussieht und auch Mehrwert bietet, wird es auch freiwillige Links erhalten. Je besser ein Projekt realisiert ist und nicht nur nach einer typischen Affiliate-Seite aussieht, desto stärkere Links werden mit der Zeit auch auf das eigene Projekt zeigen. Also: Projekt mit Mehrwert schaffen, welches starke Links bekommt!

5) Weil sich nicht von der Masse abgehoben wird

Schaut man sich die Affiliate-Projekte in einem Themenbereich an, fällt auf, dass alle recht gleich wirken. Entweder handelt es sich mit reinen Content-Pages und Vergleichsrechnern, um ganze Vergleichsportale oder eben um einfache Webseiten mit recht wenig Content, der meistens keine genaue Aussage hat und einigen Call-To-Action Elementen. Kaum ein Projekt hebt sich von der Masse ab oder kommt mit einer guten Idee um das Projekt bekannter zu machen.

Mein Tipp: Man sollte sich immer von der Masse absetzen und den Besuchern etwas bieten, was niemand anderes hat. So kann man auf sich aufmerksam machen, erntet Links, erhält Likes, Tweets, etc. und macht das eigene Affiliate-Projekt bekannter. Zudem bleibt es in positiver Erinnerung.

Fazit

Es gibt viele Gründe, wieso ein Affiliate-Projekt scheitert. Viele dieser Gründe sind den Affiliates beim Start des Projekts gar nicht so richtig bewusst oder nicht beachtet worden. Bevor man überhaupt ein Projekt startet sollte man sich genau überlegen: Wie gehe ich am besten vor? Welche Form von Affiliate-Projekt soll ich aufbauen? Es gibt viele Überlegungen, die sich ein Affiliate vor dem Start eines Projektes durch den Kopf lassen soll, denn ohne ein gutes Konzept oder einen guten Plan gibt es auch keine Zukunft für das Projekt.

Weihnachten 2012: Umsatzstarke Zeiten für Affiliates

Es ist mal wieder so weit: In wenigen Wochen ist Weihnachten. Das heißt: Stress, die Leute stürmen in die Städte und kaufen die Regale leer und gehen natürlich auch ins Internet und kaufen auch dort die Shops fast leer. Diese Saison bedeutet aber nicht nur für die Shopbetreiber hohe Umsätze, sondern eben auch für die Affiliates.

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Google Publisher Toolbar für AdSense-Publisher

Heute möchte ich euch eine tolle App für den Google Chrome Browser vorstellen, die für AdSense-Publisher sehr interessant sein kann: Die Google Publisher Toolbar. Der Name stiftet zunächst für etwas Verwirrung, da die Applikation keine Toolbar im eigentlichen sinne ist. Toolbars wie wir sie kennen nehmen Platz im Browser weg und verkleinern die sichtbare Fläche für Webseiten. Die Google Publisher Toolbar allerdings fügt sich dem Browser nur mit einem kleinen Icon am oberen Bildschirmrand, rechts neben dem Adressfeld ein. Was diese Applikation so kann, verrate ich in diesem Artikel.

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Affiliate-Marketing Grundkurs: Teil 11 – Die höchste Provision

So, willkommen zum 11 Teil meiner Affiliate-Marketing Grundlagen. Heute geht es wieder mal um Provisionen, aber nicht um die verschiedensten Arten, sondern um die Auswahl des richtigen Partnerprogramms auf Basis der Provisionen. So handhaben es nämlich die meisten Affiliates: Die Merchants, die am meisten Provisionen abdrücken, werden in die eigene Webseite eingebunden. Aber ist das wirklich so ratsam?

Klar ist, das hohe Provisionen immer verlockend sind, besonders für Anfänger, an die sich diese Serie ja auch eigentlich richtet. Doch nicht immer verdient man mit den höchsten Provisionen auch das meiste Geld, da die Conversion von Merchant zu Merchant unterschiedlich ist. Auch die Voraussetzungen für den gültigen Lead oder Sale sind immer unterschiedlich, so dass man sich vorher die gemerkten oder gespeicherten Partnerprogramme genau durchlesen sollte und anschließend auf der Webseite ein wenig testen sollte. Wieso und vor allem wie? Das erkläre ich in diesem Teil der Affiliate-Marketing Grundlagen.

Partnerprogramme miteinander vergleichen

Bevor ihr irgendein Partnerprogramm auf eure Seite einbindet, solltet ihr die Programme miteinander vergleichen: Zahlt Anbieter A zum Beispiel erst das Geld, wenn der Kunde beim Lead eine gewisse Voraussetzung erfüllt hat? Macht das Anbieter B und C auch? Anschließend solltet ihr schauen, welches für euch am einfachsten wäre zu erfüllen, wobei wir damit noch immer nicht am Ende sind. Schließlich wollen wir Einnahmen erzielen und nicht auf Leads und Sales hoffen.

Führt A/B-Tests auf eurer Webseite aus

Jetzt wird es ernst: Bindet die Partnerprogramme bei euch auf der Seite ein, aber so, dass ein A/B-Test durchgeführt werden kann. Bedeutet: Haben wir uns 3 Partnerprogramme herausgesucht, wird jeweils nur eins pro Besucher angezeigt. Der nächste Besucher erhält den Affiliate-Link zum zweiten Partnerprogramm und der dritte den den Link zum dritten Partnerprogramm. So wird bei gleichem Traffic getestet, mit welchen Merchant wir am meisten Leads und Sales generieren. Lasst diesen Test eine Weile laufen (ich lasse ihn immer je nach Thema zwischen 2 Wochen und einem Monat laufen) und schaut euch zum Schluss an, welcher Merchant euch am meisten Leads und Sales beschert hat.

Hat er euch auch am meisten Geld gebracht? Wenn ja, dann bindet dieses Partnerprogramm alleine in eure Webseite ein und schaut, ob Conversionrate (Leads bzw. Sales/Klicks=Conversionrate) gleich bleibt, sich verschlechtert oder sich sogar verbessert.

Warum die höchsten Provisionen nicht immer optimal sind

Nun, diese Frage ist eigentlich einfach zu beantworten: Wenn ihr zwei Partnerprogramme zur Auswahl habt, zahlt einer deutlich mehr. Sagen wir, ihr würdet beim Partnerprogramm A eine Provision von 10 Euro pro Lead bekommen und bei Partnerprogramm B eine Provision von 5 Euro pro Lead. Partnerprogramm A bringt euch einen Lead im Monat (10 Euro Gesamt), Partnerprogramm B bringt aber ganze 3 Sales im Monat (15 Euro Gesamt). Nun, obwohl Partnerprogramm B deutlich weniger zahlt, bringt es mehr ein. Das ist natürlich nicht bei jedem Partnerprogramm so, weshalb ihr testen müsst, welches Partnerprogramm besser Konvertiert.

Aber es bedeutet auch nicht immer, dass die hohen Provisionen schlecht sind, wie ich in einer weiteren Rechnung aufzeigen möchte:

Partnerprogramm A zahlt 10 Euro pro Lead und bringt im Monat 3 Leads (insgesamt 30 Euro), während Partnerprogramm B pro Lead 5 Euro zahlt und 5 Leads pro Monat macht (insgesamt 25 Euro). Obwohl wir deutlich mehr Leads haben, bleiben die Einnahmen unter denen, die wir mit Partnerprogramm B erwirtschaftet haben. Nun, was ist bei dieser Rechnung wohl das lukrativere Programm?

Fazit

Testen ist im Affiliate-Marketing das A und O. Wer nicht testet, findet nicht heraus, ob er wirklich das maximale herausgeholt hat. Vor dem testen ist es aber wichtig, verschiedene Partnerprogramme zu finden und sich deren Bestimmungen herauszusuchen.

Affiliate-Marketing Grundkurs: Teil 10 – Partnerprogramm finden

So, wir haben uns ein Keyword ausgesucht, uns entschieden das wir eine kleine Single Landingpage ins Internet stellen werden und das wir nur Schallplattenspieler bewerben möchten. Doch wo genau bekommen wir Geld für unsere Vermittlung? Das finden wir in diesem Teil der Serie heraus, denn heute geht es darum, wie sich ein Partnerprogramm finden lässt.

Onlineshops durchsuchen

Wir können uns selber auf die Suche machen und über Google Shops für Schallplattenspieler suchen. Dort werden auch verweise auf die Partnerprogramme sein, die der Shop anbietet. Nicht jeder Shop bietet Provisionen für vermittelte Verkäufe an, so dass es recht lange dauern kann, bis wir einige zur Auswahl haben. Diese Möglichkeit nutze ich nur, wenn ich in eine Nische einsteigen möchte, in der ich mich überhaupt nicht auskenne. Es gibt deutlich schnellere und einfachere Möglichkeiten, Partnerprogramme zu finden.

Netzwerke durchsuchen

Wir können natürlich auch in die einzelnen Affiliate-Netzwerke gehen und uns dort die passenden Shops heraussuchen. Netzwerke haben vor Vorteil, dass hier nur Partnerprogramme zu finden sind, die sich auch bewerben lassen. Außerdem bieten Netzwerke meistens eine Suche aller Partnerprogramme an und oft auch einen Katalog, in dem die Programme für Affiliates Kategorisch georndet sind.

Affiliate-Suchmaschinen

Es gibt einige Portale und Suchmaschinen, die sich speziell auf Partnerprogramme spezialisiert haben. Eines davon ist 100Partnerprogramme.de, welches nicht nur eine Suche anbietet und dabei die Netzwerke anzeigt (oder eben auch die InHouse-Partnerprogramme), sondern auch die entsprechende Provision, Details und einiges mehr. Das Portal beschäftigt sich grundlegend mit dem Affiliate-Marketing und verfügt auch über ein Blog, auf dem Neuigkeiten aus der Szene oder neue Partnerprogramme vorgestellt werden. Eine weitere Partnerprogramm-Suchmaschine ist Affulu und Affilixx.

Fazit

Die drei genannten Varianten sind die eigentlich am häufigsten angewendeten Möglichkeiten, um ein Partnerprogramm für seine Seite zu finden. Allerdings sollte man, wenn sich ein Programm hat finden lassen, die anderen nicht wieder verwerfen und vergessen. Speichert euch die Partnerprogramm ruhig in einer Datei oder in den Favoriten ab. Wieso? Das erkläre ich im nächsten Teil.

Affiliate-Marketing Grundkurs: Teil 9 – Wie setze ich meine Nische ein?

Heute möchte ich im 9. Teil meines kleinen Affiliate-Marketing Grundkurses darauf eingehen, wie ich Geld mit meiner Nische verdienen kann. Zunächst einmal müssen dort nämlich die Besucher auf einen von mir verlinkten Shop gelangen und dort etwas kaufen. Ich nutze noch, wie im Teil 8, das Keyword “Schallplattenspieler Test”. Doch auch hier gibt es verschiedene Anwendungsmöglichkeiten, wie ich mit diesem Keyword erste Einnahmen generieren kann. Die wichtigsten und am meisten genutzten dieser Möglichkeiten möchte ich heute Vorstellen und kurz erklären.

Single Landingpage

Eine Webseite mit meistens nur einer Seite (ausgenommen des Impressums), welche auf ein Keyword, in diesem Fall auf das Keyword “Schallplattenspieler Test” optimiert ist. Die Seite braucht Content und natürlich einen Link in den Shop, wo Schallplattenspieler gekauft werden können. Da wir kein einzelnes Produkt als Keyword nehmen (“Schallplattenspieler”) sondern “Schallplattenspieler Test” könnte man auf der einen Seite auch eine Übersicht einiger Plattenspieler geben, einen kurzen Text dazu schreiben und den Plattenspieler im Partnershop verlinken. Aber: Wir können auch einfach nur einen “Schallplattenspieler Test” beschreiben und auf eine Übersicht in einem Shop, sortiert nach Bewertungen verlinken.

Content Landingpages

Es funktioniert natürlich auch anders: Ich betreibe eine Webseite zum generellen Thema “Schallplattenspieler” und nutze das Keyword für die Startseite. Die Übersicht der einzelnen Plattenspieler lasse ich weg, erstelle dazu aber Unterseiten mit einigen Plattenspielern, zu denen ich einen Text ausgebe und sie verlinke. Das funktioniert auch sehr gut. Hier kann ich natürlich so viele Unterseiten anlegen wie ich möchte und diese auf jeweils themengleichen Keywords (“Plattenspieler mit USB Anschluss” zum Beispiel) optimieren. So ist es auch möglich, deutlich mehr Besucher zu erreichen.

Größere Webseiten oder Portale

Wer möchte, kann natürlich auch mehr Arbeit investieren und ein komplettes Portal bzw. Magazin aufziehen. Vorteil: So lassen sich auch weitere Einnahmequellen in die Webseite integrieren und die Einnahmen erhöhen. Aber: Hier muss viel Arbeit und Zeit investiert werden. Zum Beispiel würde sich mit dem von mir ausgesuchten Keyword ein komplettes Test- & Bewertungsportal für Schallplattenspieler realisieren lassen. Um das Projekt weiter zu vergrößern würde ich dann noch einen Blog einfügen auf dem ich über aktuelle Informationen aus themenrelevanten Bereichen (DJ Equipment zum Beispiel) informieren würde. Auch ein Glossar wäre gar nicht mal so verkehrt, um Google weitere Texte zu bieten. Ansonsten ließen sich zum Beispiel noch Ratgeber, Produktempfehlungen (Reinigungsmittel für Schallplattenspieler, Zubehör wie Tonabnehmer, etc.) und sogar andere Tests von DJ Equipment ganz einfach in das Projekt integrieren lassen.

Fazit

Mit fallen Spontan diese drei Varianten ein, die ich mit dem ausgewählten Keyword realisieren könnte. Allerdings muss man hier entscheiden, ob man sich für das Suchvolumen die Arbeit eines größeren Portals macht, obwohl man auf dauer ja auch ziemlich viele andere Keywords einsammeln könnte. Trotzdem steckt in größeren Portalen eine Menge arbeit hinter, da ständig neue Texte eingepflegt werden müssen. Fast gleich sieht es bei einer Content Landingpage aus, bei der auch regelmäßig neue Inhalte publiziert werden sollten, jedoch nicht in den Mengen als bei einem großen Portal. Am wenigsten Arbeit macht eine Single Landingpage, die nur mit einer einzigen Seite und dem Link in den Shop im Netz steht.