Google Analytics richtig einbinden und überprüfen

John Mueller tritt in letzter Zeit immer häufiger in Erscheinung, wenn es darum geht, Tipps und Best Practices für den Umgang mit der Google-Suche zu geben. Hangouts mit ihm wurden bereits mehrfach bei Searchengineland und einigen anderen Portalen als Referenz angegeben, seine Posts in Foren beantworten regelmäßig die Fragen von Webmastern weltweit.

Mueller ist Webmaster Trends Analyst bei Google Schweiz in Zürich. Wie auf seinem Blog JohnMu.com schwerlich zu übersehen ist, gehört er zur “Hacker”-Garde bei Google und legt einen klaren Fokus auf technische Lösungen.
Wer sich gern mit Mueller verbinden möchte: Zu finden ist er unter anderem bei LinkedIn (LINK http://www.linkedin.com/in/johnmu), Twitter und G+. (Und wer sich seine Webseite genau ansieht, stellt fest, dass die Footer-Links “Favorite Tools” und “Contact Me” Besonderheiten enthalten – doch dies nur als Randnotiz für Neugierige.)

Auf Muellers Blog findet sich derzeit ein besonderes Schmuckstück: Eine Anleitung für die Überprüfung, ob in allen Unterseiten einer Webseite der Google-Analytics-Code eingebunden ist, sowie eine einfache Möglichkeit, nachzuvollziehen, ob in einer Webseite ein AdSense-Code enthalten ist.

Warum diese Informationen mehr als praktisch sind, bemerkte ich erst kürzlich, als mich jemand bat, zu überprüfen, ob mit dem Google-Analytics-Code auf seiner Webseite etwas nicht stimme. Im Analytics-Dashboard wurden nämlich nur Nullwerte angezeigt. Nun gut, die Homepage aufgerufen, den Quellcode anzeigen lassen und geschaut. Kein Analytics-Code, also sah ich mir noch einige Unterseiten an – auch auf diesen fand sich kein Code. Tatsächlich hatte wohl mit der Einbindung etwas nicht funktioniert, so dass Analytics nirgends auf der Webseite integriert war.

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Bestätigt: Kein Ranking-Vorteil durch Responsive Design!

Im Webmaster-Pro-Forum von stackexchange.com fragte ein Nutzer, ob ein Responsive Design Ranking-Vorteile mit sich brächte. Eine berechtigte Frage, schließlich empfiehlt Google selbst, dass Webmaster ihre Seite auch für die Nutzer mobiler Endgeräte möglichst komfortabel zugänglich machen sollten.

Doch John Mueller von Google Schweiz verneinte die Frage deutlich:

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Langfristig erfolgreich im Affiliate-Marketing

Dass man als Affiliate Geld verdienen kann, ist eine bekannte Tatsache. Dass viele sich jedoch nicht an das Thema heran trauen, auch. Der Grund hierfür liegt nicht zuletzt in dem negativen Ruf, mit dem einige Affiliate-Projekte (und damit ihre Leiter) behaftet sind. Selbst, wer sich mit Online Marketing und allen zugehörigen Disziplinen nicht sonderlich gut auskennt, hat sicher schon einmal Aussagen gehört wie, “Ach, Affiliates, die machen nur schlechte Seiten, um ihre Links zu Shops setzen zu können!”

Doch in vielen Fällen sind solche Vorurteile unbegründet. Gerade durch die immer feiner justierten Updates des Google-Suchalgorithmus und die dadurch entstehenden höheren Anforderungen an Webseiten, deren Webmaster sie auf der ersten Seite der Suchergebnisse sehen möchten, sind Affiliate-Projekte längst mehr, als nur die Erstellung einer Webseite mit einigen je 300 Wörter langen Texten.

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Google: Hochwertige Gastbeiträge sind kein unerlaubtes Linkbuilding

Das Verfassen von Gastbeiträgen ist eine lange Tradition im World Wide Web und wird vor allem von SEOs gern dafür genutzt, ein natürliches Linkprofil aufzubauen. Doch ob Google Gastbeiträge überhaupt durchgehen lässt oder sie womöglich als unnatürlichen Linkaufbau im Visier hat, war bislang unklar.

Nun hat sich Google’s Matt Cutts dazu geäußert und eine umfassende Antwort geliefert.

Einmal mehr zeigte der Teamleiter des Anti-Webspam-Teams sich als belehrender Freund aller Webmaster und meinte, das Verfassen von Gastbeiträgen sei eine “long and time honored tradition”, also eine althergebrachte altehrwürdige Tradition. Dass dieser Aussage kein strenges Abmahnen aller Gastautoren folgen würde, ist absehbar.

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Bing: Gefährlicher Konkurrent für Google?

Bing ist nach Google die Suchmaschine mit den größten Marktanteilen. Zwar dominiert Google das Feld mit über 90% noch immer deutlich, doch immerhin hat Bing in den vergangenen Jahren aufholen können und liegt mit Stand Februar 2013 bei 2,3%.

Diese Entwicklung von Bing hin zum ernst zu nehmenden Konkurrenten für Google begann mit dem Beginn der Beta-Phase im Jahr 2009. Von den USA ausgehend, wurden die Funktionen der Suchmaschine stetig ausgebaut und in immer mehr Ländern ausgerollt, wobei auch heute noch Bing Vereinigte Staaten (Englisch) die umfangreichste Version darstellt. Die Beta-Phase dauerte offiziell bis ins Jahr 2012 an, während das Spektrum erweitert und unter anderem das hauseigene Werbe-Netzwerk Bing Ads geschaffen wurde, welches die Monetarisierung von Suchergebnissen nach dem Vorbild von Google AdWords erlaubt. Bereits seit dem Gründungsjahr 2009 kooperiert Bing mit Yahoo, so dass auch Yahoos Werbenetzwerk im Rahmen von Bing Ads genutzt werden kann.

Deutsche Startseite der Bing-Suche

Die deutsche Startseite der Bing-Suche

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Suchalgorithmus-Update: Hummingbird bringt neue Knowledge Graph Typen

Google ist gerade 15 Jahre jung geworden! So sehr sich das Spektrum des Giganten auch in den vergangenen Jahren erweitert hat, von diversen Web-Tools über selbstständig fahrende Autos bis hin zur bereits weit vor dem Release berühmt gewordenen Google Glass, steht noch immer eines deutlich im Mittelpunkt: Die Suche.

 Entsprechend häufig versucht Google, durch neue Updates des Suchalgorithmus Spam noch besser zu bekämpfen und die Ergebnisse für Nutzer noch relevanter zu gestalten. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung war der Knowledge Graph, der im Dezember 2012 in die deutsche Suche integriert wurde. Mit dem jetzigen Hummingbird-Update wurde er erweitert und sein Design überarbeitet. Angeblich sollen rund 91% aller Suchergebnisse von diesem neuen Update betroffen sein, doch auf Googles offiziellem Inside Search Blog (LINK) ist hauptsächlich von neuen Features und zeitgemäßem Design die Rede.

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7 Tipps wie du mehr aus deiner mobilen Webseite herausholst

Immer mehr Besucher einer Webseite kommen über Mobile-Geräte wie Smartphones und Tablets. Ein wichtiger Grund also den Nutzern ein optimales Erlebnis zu bieten und dafür zu sorgen, dass sie sich wohl fühlen. Das bedeutet: Die Webseite Mobile-Fähig machen, so dass Nutzer mit einem Smartphone oder Tablet nicht nur einfach die Seite besuchen, sondern auch nutzen können.

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Verdrängt Google SEO durch SEA?

Neue Entwicklungen in der Vorgehensweise Googles zeigen, dass das Unternehmen einen Weg beschreitet, der auf Dauer die Suchmaschinenwerbung bevorzugen und die Suchmaschinenoptimierung beinahe überflüssig machen könnte.

Gegenüber des amerikanischen SEO-Blogs Searchengineland bestätigte Google in der heutigen Nacht deutscher Zeit, dass die so genannte Protected Search über SSL-Verschlüsselung, welche bisher die Suchanfragen einloggter Nutzer verschleierte und dazu führte, dass diese Keyword-Daten nicht wie gewohnt über Google Analytics abrufbar waren. In Zukunft also sollen alle Suchanfragen mit Ausnahme von Klicks auf Anzeigen SSL-verschlüsselt werden. Searchengineland zitiert Google so:

We added SSL encryption for our signed-in search users in 2011, as well as searches from the Chrome omnibox earlier this year. We’re now working to bring this extra protection to more users who are not signed in. Quelle

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Guerilla Marketing Online: Der Mut zur Kreativität

Der Begriff “Guerilla Marketing” hört sich an, als müsse man sich einen Tarnanzug überstreifen, einen Helm aufsetzen und sich im Gebüsch verschanzen. Nunja – ganz unähnlich mit einem solchen Wald-und-Wiesen-Kampf ist das tatsächliche Guerilla Marketing nicht. Es ist aber wesentlich spannender und effektiver.

Die Begrifflichkeit “Guerilla Marketing” existiert seit den 1980er Jahren und geht auf den Marketer Jay Conrad Levinson zurück. Gemeint sind alternative Marketing-Konzepte, welche trotz vergleichsweise geringen finanziellen Einsatzes eine große Wirkung erzielen, in erster Linie ein großes Maß an Aufmerksamkeit. Meist fordern Guerilla-Aktionen offen eine Reaktion des Betrachters oder rufen zumindest indirekt dazu auf.

Damit ist Guerilla Marketing eine sehr offensive, oft auch provokante Methode, für eine Marke oder ein Unternehmen zu werben. Gleichzeitig sind Guerilla-Marketing-Aktionen oft kreativ und einfallsreich und bilden somit einen Anziehungspunkt für alle, die die Aktion wahrnehmen. Je spektakulärer, desto mehr Menschen halten längere Zeit inne und betrachten die Aktion – Zeit, in der die Werbebotschaft aufgenommen und die Marke bewusst wahrgenommen wird.

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AdSense: Monetarisierung von HTTPS-Seiten nun möglich

Wie heute auf dem offiziellen Google Inside AdSense Blog verkündet wurde, ist nun in AdSense auch die Möglichkeit integriert, verschlüsselte Seiten zu monetarisieren. Dies war zuvor nicht möglich.

Im Zeitalter immer weiterer Kreise ziehender Datenschutz-Diskussionen ist es wohl ein gutes Zeichen für viele Kunden, wenn sie sehen, dass die Seite, auf der sie gerade surfen, verschlüsselt ist. Allerdings ließen sich solche Seiten – ob nun Online-Shops, Webseiten oder Social Networks – bisher nicht über AdSense monetariseren, es wurden nur gewöhnliche HTTP-Seiten unterstützt. Diese Schranke ist nun gefallen.

“Today, we’re happy to announce that AdSense publishers can begin monetizing their HTTPS pages.“ (Quelle)

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