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Ich mag keine Verkäufer

eingereicht von changenow in Leute

Wer mag schon Verkäufer? Diese drängelden und nervenden Typen, die immer nur Ihren eigenen Profit im Sinn haben? Gibt’s da nicht was anderes? Etwas mehr …


Quelle: http://marketingnow.de/mag-keine-verkaeufer/...

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Eine empirische Studie des Fraunhofer IAO beleuchtet die Einflussgrößen und Erfolgsfaktoren für die Einführung von Wissensmanagement mit »Social Software« in Unternehmen.

Beim Suchen den Regenwald retten mit Forestle.org

Forestle – die grüne Suchmaschine www.forestle.org Durch jede Suchanfrage bei dieser Suchmaschine können kostenlos 0,1 Quadratmeter Regenwald gerettet werden. Nach eigenen Angaben konnte Forestle bislang schon über 2 Millionen Quadratmeter auf diese Art und Weise schützen. Realisiert wird diese lobenswerte Idee durch „Sponsored Links“. Diese werden vom Partner Yahoo geliefert und erscheinen neben den normalen Suchergebnissen. Durch diese Werbeeinblendungen und die entsprechenden Klicks der User auf diese Sponsored Links kann Forestle Werbeeinnahmen generieren, die an die Partnerorganisation The Nature Conservancy und ihrem Programm Adopt an Acre gehen. Abgezogen werden von den Werbeeinnahmen nur zehn Prozent für die Verwaltungskosten von Forestle. The Nature Conservancy (TNC) kümmert sich u.a. um den nachhaltigen Schutz von bedrohten Regenwaldgebieten. Bei einer Suchanfrage kann Forestle rund 0,1 Quadratmeter Regenwaldfläche für immer schützen. Da ein Internetuser rund 1000 Suchen pro Jahr durchführt, kann jeder rund 100 Quadratmeter Regenwald schützen, ohne das er dafür auch nur einen Cent ausgeben muss. Hochgerechnet auf ein Jahr können damit 5 Millionen Nutzer der grünen Suchmaschine Forestle eine Fläche so groß wie New York City schützen. Damit Interessierte einen Überblick erhalten, veröffentlicht diese grüne Suchmaschine monatliche Berichte, aus denen die Anzahl der Suchanfragen und damit die gerettete Regenwaldfläche hervorgehen. Ansonsten ist diese grüne Suchmaschine sehr einfach in der Handhabung und funktioniert wie jede andere Suchmaschine auch. Auch im Bezug auf die Geschwindigkeit kann Forestle ohne weiteres mit den bekannten und „nicht Regenwald schützenden“ – Suchmaschinen mithalten. Durch die Benutzung von Forestle kann jeder Internetnutzer zum Schutz der Umwelt einen eigenen Beitrag leisten. Gleichzeitig ist dies der (etwas verspätete) Beitrag von trends-in.de zum Blog Action Day 2009, auf den wir durch das Posting von Robert Lalasz zum Stop der Klimaveränderung aufmerksam wurden.

Mit virtuellen Spinnen die Angst besiegen

Ob furchteinflößende Spinnen, dunkle Tunnel oder Höhenangst: Fast jeder vierte Deutsche leidet einmal im Leben an einer Angststörung. Forscher an der Uniklinik Münster bekämpfen solche Phobien virtuell am PC. An der Wand sitzt eine dicke, schwarze Spinne. Selbst aus der Entfernung sind die Haare an ihrem Körper deutlich zu erkennen. Kann es sein, dass der Raum allmählich enger wird? Plötzlich scheint die Spinne ganz nah, sie ist ungefähr faustgroß. Acht lange, dünne Beine bewegen sich immer schneller um sie herum. Das Herz rast, die Hände zittern, alles wird schwarz. «Der Nächste bitte!», sagt Professor Peter Zwanzger von der Uniklinik Münster. Die furchteinflößende Spinne hat es glücklicherweise nur am Bildschirm gegeben. In der Klinik für Psychiatrie und Psychologie bekämpfen Angstforscher Phobien mit einem bundesweit einzigartigen Verfahren: am Computer. Statt sich den Spinnen im Zoo zu nähern, begegnen Patienten dem Objekt ihres Ungemachs dabei in der virtuellen Realität. «Die Reaktion ist genauso wie in einer realen Situation», sagt Forschungsleiter Zwanzger. «Am Computer lässt sich die Intensität aber leichter kontrollieren.» Nach zehn Sitzungen angstfrei Um sich ihren Phobien in der virtuellen Welt zu stellen, müssen Patienten zunächst eine Spezialbrille aufsetzen. Jedes Auge schaut dabei durch einen eigenen Bildschirm, so dass ein dreidimensionaler Effekt entsteht. Um die körperliche Reaktion auf dunkle Tunnel oder schwindelerregende Höhen zu messen, werden Teilnehmer zunächst von den Forschern verkabelt, dann wird der Raum abgedunkelt. Die Wirkung der virtuellen Therapie belegen nach Angaben der Wissenschaftler Studien internationaler Forschungsgruppen. «Das Verfahren wird in Amerika schon erfolgreich in der Praxis angewendet», sagt Andreas Mühlberger von der Universität Würzburg. Unter seiner Leitung wurden dort die Computer-Welten für das Verfahren entwickelt. In Münster testen Forscher die Methode zunächst an hundert Probanden. Der erste Patient soll dann Anfang 2010 schrittweise von seiner Phobie befreit werden. «Man fängt immer leicht an und steigert dann die Intensität», erklärt Zwanzger. Dabei gebe es verschiedene Stufen der «Angsthierarchie». Etwa zehn Sitzungen seien nötig, um Betroffene von ihrer unbegründeten Furcht zu befreien. Bei der Standardtherapie liege die Erfolgsquote bei mehr als 80 Prozent. «Die virtuelle Methode ist mindestens genauso wirksam», meint der Angstforscher. Zudem sei das Verfahren kostengünstiger. Eine Standardtherapie koste 80 Euro pro Sitzung. Patienten mit einer Phobie vorm Fliegen etwa müssten jeden Flug selbst bezahlen. «Mit dem Computer kann man die phobische Situation in das Arbeitszimmer des Therapeuten holen», sagt Zwanzger. Betroffene seien außerdem eher bereit, sich ihrer Phobie in der virtuellen Welt zu stellen. Sie wüssten: «Dort kann mir nichts passieren.» Vor allem Frauen sind betroffen Besonders häufig nehmen Frauen auf dem Therapiestuhl Platz. «Es ist grundsätzlich so, dass Frauen doppelt so oft an Angsterkrankungen leiden wie Männer», sagt Zwanzger. Phobien seien häufig genetisch bedingt und würden schon im Kindesalter beginnen. Insgesamt gebe es mehr als 150 verschiedene Arten. Am häufigsten sei die krankhafte Angst vor Spinnen, Tunneln und Höhe. «Betroffene vermeiden diese Situationen bewusst», berichtet Zwanzger. «Dadurch können sie ihren Alltag aber häufig nicht mehr bewältigen.» Aus der furchteinflößenden Situation gibt es am Bildschirm zunächst kein Entkommen. «Das ist eine Drohgebärde», erklärt der Forscher, als sich die Riesenspinne gefährlich aufrichtet. Anders als im Alltag können Betroffene aber nicht einfach vor dem Tier fliehen: «Man kann weder ausweichen noch drauftreten», betont Zwanzger. Plötzlich scheint der Gang in den dunklen Keller fast wie ein Spaziergang.

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