Der 2-Billionen-Dollar-Fehler |
Gleich um 2 Billionen Dollar hat sich die Ratingagentur Standard & Poor’s bei den künftigen Schulden Amerikas verrechnet. Doch bei der Entscheidung zur Herabstufung der Kreditwürdigkeit ließ sich die Agentur auch nach der Korrektur des Rechenfehlers nicht beirren.
Quelle: http://www.faz.net/artikel/C30350/amerikas-kreditwuerdigk...
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Euro-Schuldenkrise beflügelt Nachfrage nach norwegischen Bonds
Euro-Schuldenkrise beflügelt Nachfrage nach norwegischen Bonds Die anhaltende Schuldenkrise in der Eurozone beflügelt die Nachfrage nach Anlagen in norwegischen Kronen (NOK). Das ist die Währung, in der die Baader Bank an den Börsen Frankfurt, Düsseldorf und München eindeutig die höchste Nachfrage bei Bonds in Fremdwährung feststellt. Für viele Anleger stellen norwegische Kronen eine attraktive Alternative zu Euro- oder Dollar-Anlagen dar. Besonders gesucht sind Unternehmensanleihen in NOK, weil diese in der Regel höhere Renditen als Staatsanleihen aus Oslo aufweisen. Nicht umsonst haben etwa die beiden deutschen Autobauer Daimler und Volkswagen erst Mitte April 2011 zwei bis 2014 laufende Bonds emittiert, die bei einem Kurs von 100,70 mit 4,00% (Daimler / WKN A1GQAA), bzw. 100,60 und 4,02% (VW / WKN A1GP33) rentieren. Verstärkt wurde der Trend zugunsten der norwegischen Krone durch die Entscheidung der Europäischen Zentralbank in der vergangenen Woche, die Zinsen in Euroland zunächst nicht zu erhöhen. Damit ist die Zinserhöhungsfantasie vorerst aus dem Markt, was den Kurs der norwegischen Krone hat stark anziehen lassen. Während man vor einer Woche noch 7,86 NOK für einen Euro bezahlen musste, sind es derzeit rund 7,79 NOK. Damit liegt die norwegische Krone in der Nähe ihres 52-Wochenhochs von 7,70. Da die norwegischen Bonds an den deutschen Börsen in Euro abgerechnet werden, muss man also momentan entsprechend mehr Euros investieren. Die an den Börsen Frankfurt, Düsseldorf und München von der Baader Bank am meisten gehandelten Staatsanleihen der norwegischen Regierung rentieren, nach Fälligkeit geordnet, mit ca. 2,30% ( 5/2013 / WKN 858524); 2,60% (5/2015 / WKN A0BC8F); 3,00% (5/2017 / WKN A0GS9C) und 3,45% (5/2021 / WKN A1AXNA). Norwegen besticht mit einem soliden Staatshaushalt, wozu besonders das Ölgeschäft beiträgt, das fast die Hälfte der Exporte des Landes stellt. Die norwegische Krone zählt mittlerweile zu den stabilsten Währungen der Welt. Allein seit Jahresanfang legte sie um 3% gegenüber dem Euro zu, seit Juli 2009 waren es gar 11%. Zu dieser Entwicklung tragen auch die relativ hohen Zinsen bei. So hatte die Zentralbank in Oslo den Leitzins seit Oktober 2009 in zwei Schritten von 1,25 auf 1,75 Prozent erhöht. Griechenland wird zur Achillesferse der Euro-Zone Seit März 2010 beschäftigen sich die Börsianer mit den hellenischen Schulden und inzwischen dreht man sich immer schneller im Kreis. Auch in dieser Woche standen die Märkte im Banne Griechenlands. Nach den jüngsten Mutmaßungen über eine weitere Finanzlücke Athens verschärfte sich die Situation, als sich die Finanzminister der Euro-Kernstaaten zu einem geheimen Treffen verabredeten und Standard & Poor’s Griechenland weiter herabstufte. Viele Börsianer können inzwischen das Thema nicht mehr hören und es drängt sich der Eindruck auf, dass das genau so gewollt ist. Die permanente Beschallung mit Kommentaren zur Zukunft Griechenlands zermürbt. Die Ausstiegsszenarien, die Möglichkeiten und Folgen einer Umschuldung, die Durchhalteparolen der Politiker und die Kommentare von diversen Notenbankvertretern werden immer wieder gebetsmühlenartig vorgetragen. Die Schulden mittels einer konsequenteren Privatisierung und Steuereintreibung abzubauen, sind fehlgeschlagen. Jeder Bürger versucht sich für die neue Zeit zu positionieren und am Staat vorbei zu wirtschaften. Somit scheint der Wille nach einer vertrauensvollen Krisenbewältigung vorerst abhanden gekommen zu sein. Kein Wunder, dass die Stimmen, einen Schlussstrich zu ziehen, lauter werden. Die Frage aller Fragen ist aber: Werden wir mittels der konträren Betrachtungsweisen mit der schier unausweichlichen Konsequenz konfrontiert oder soll das alles nur den Weg für die gemeinsamen Eurobonds ebnen. Beide Möglichkeiten sind trotz vehementer Dementis möglich. Vielleicht kann uns das Orakel von Delphi den rechten Weg zeigen. Silberstreif für US-Konjunktur Mit einem Plus an neuen Stellen außerhalb der Landwirtschaft um sage und schreibe 244.000 weist der US-Arbeitsmarkt den größten Zuwachs seit elf Monaten aus. Der Stellenabbau bei den öffentlichen Haushalten infolge der staatlichen Sparmaßnahmen wurde von einem großen privaten Stellenaufbau überkompensiert. Eine Schwalbe macht zwar noch keinen Frühling, aber sie hebt die Stimmung und eventuell kommen noch welche nach. Die Beratungen zur überfälligen Anhebung der Verschuldungsgrenze sollten nun zügig folgen und somit den Weg freimachen für eine weitere konjunkturelle Erholung. Erhöhte Steuereinnahmen wären die Folge und könnten die Trendwende einläuten. In Deutschland hat es zumindest geklappt. Gedrängel am Primärmarkt für Corporate Bonds Nachdem der Primärmarkt seit der Vor-Osterwoche im Dämmerschlaf verharrte, drängte in der vergangenen Berichtswoche eine Menge von Unternehmen auf den Primärmarkt, um sich frisches Kapital zu verschaffen. Den Anfang machte der französische Automobilzulieferer Valeo S.A. mit einer 500 Mio. Euro großen Anleihe. Die Rückzahlung erfolgt in 2018 und bringt den Investoren einen jährlichen Kupon von 4,875%. Das Unternehmen wird mit Baa3 benotet. Das schwedische Investmentunternehmen Investor AB (u. a. SEB, ABB) begab ebenso eine 500 Mio. Euro große Anleihe mit Laufzeit 2023. Aufgrund des sehr guten Ratings von A1/AA- konnte sich das Unternehmen zu einem günstigen Zins von 4,5% refinanzieren. Auch der spanische Energieversorger Gas Natural nutze das günstige Kapitalmarktumfeld, um sich längerfristig zu verschulden. Für die neu begebene Anleihe mit Laufzeit 2019 zahlt das Unternehmen seinen Anlegern 5,375%. Gas Natural wird mit Baa2/BBB benotet. Mit Würth refinanzierte sich ein weiterer sehr solider Schuldner (A/A-) über den Kapitalmarkt. Der 7-jährige Bond wurde mit einer Laufzeit bis 2018 und einem Kupon von 3,75% emittiert. Auch aus der spekulativen High-Yield-Welt wurde frisches Kapital eingesammelt. Der Rüstungskonzern Heckler & Koch konnte sich 295 Mio. Euro über den Kapitalmarkt besorgen. Ausgestattet mit den Bonitätsnoten Caa1/CCC+ ist der Bond jedoch sehr spekulativ. Das hohe Risiko spiegelt sich in dem Kupon von 9,5% wider. Aufgrund der Mindestanlagesumme von 100.000,- Euro ist die Schuldverschreibung für viele Privatanleger ungeeignet und an institutionelle Investoren gerichtet. Der Autor dieses Artikels ist Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank AG. www.Baadermarkets.de Disclaimer Die hier wiedergegebenen Publikationen, Kommentare oder sonstigen Beiträge wurden von den im Namen der Baader Bank AG Stellung nehmenden Autoren oder Kommentatoren sorgfältig zusammengestellt und beruhen zum Teil auf allgemein zugänglichen Quellen und Daten Dritter, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir keine Gewähr übernehmen können. Sie stellen eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Meldungen und Zahlen dar. Die Informationen stellen keine Anlageberatung, keine Anlageempfehlung und keine Aufforderung zum Erwerb oder zur Veräußerung dar. Die Informationen wurden einzig zu Informations- und Marketingzwecken zur Verwendung durch den Empfänger erstellt. Sie stellen keine Finanzanalyse i.S. des § 34b WpHG dar und genügen deshalb nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht dem Verbot des Handelns vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Es wird keine Gewähr für die Geeignetheit und Angemessenheit der dargestellten Finanzinstrumente sowie für die wirtschaftlichen und steuerlichen Konsequenzen einer Anlage in den dargestellten Finanzinstrumenten und für deren zukünftige Wertentwicklung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie, dass Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen basieren, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Es wird daher dringend geraten, unabhängigen Rat von Anlage- und Steuerberatern einzuholen. Durch das Zurverfügungstellen dieser Informationen wird der Empfänger weder zum Kunden der Baader Bank AG, noch entstehen der Baader Bank AG dadurch irgendwelche Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten dem Empfänger gegenüber, insbesondere kommt kein Auskunftsvertrag zwischen der Baader Bank AG und dem Empfänger dieser Informationen zustande. Es wird darauf hingewiesen, dass die Baader Bank an fünf deutschen Börsen als Skontroführer tätig ist und es möglich ist, dass das Institut in den beschriebenen Anlageinstrumenten eigene Positionen hält. Dieser Aspekt kann Einfluss auf die Informationen haben. Bitte beachten Sie auch die Ausführungen in dem Dokument “Umgang mit Interessenkonflikten bei der Baader Bank Aktiengesellschaft” das Sie unter www.baaderbank.de abrufen können. Der Versand oder die Vervielfältigung dieses Dokuments ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung der Baader Bank AG nicht gestattet. Dieses Dokument enthält möglicherweise Links oder Hinweise auf die Webseiten von Dritten, welche von der Baader Bank AG nicht kontrolliert werden können und daher kann die Baader Bank AG keine Verantwortung für den Inhalt von solchen Webseiten Dritter oder darin enthaltenen weiteren Links übernehmen. Copyright © 2011: Veröffentlicht von Baader Bank AG, Weihenstephaner Straße 4, 85716 Unterschleißheim, Deutschland. Baader Bank AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Hauptgeschäftssitz in München. Baader Bank AG ist beim Amtsgericht in München unter der Nummer HRB 121537 eingetragen und wird beaufsichtigt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Lurgiallee 12, 60439 Frankfurt am Main und Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn. Die Umsatzsteueridentifikationsnummer von Baader Bank AG ist DE 114123893. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader, Dieter Brichmann und Dieter Silmen.
Washington sollte Standard & Poor's Schuss vor den Bug als Chance begreifen
Washington sollte Standard & Poor’s Schuss vor den Bug als Chance begreifen Es klingt wie Majestätsbeleidigung. Da hat die Ratingagentur Standard & Poor’s tatsächlich den Mumm, der US-Regierung die Gelbe Karte in Sachen Kreditwürdigkeit zu zeigen. Erstmals wird damit die uneingeschränkte Bonität der USA öffentlich angezweifelt – eine Drohung, die für viele Kapitalmarktexperten eigentlich gar nicht so überraschend ist. So mancher hat längst darauf gewartet, nun hat sich endlich einer getraut, es auch auszusprechen. Die angedrohte Herabstufung der US-Bonität, die bisher immer noch ein Triple-A aufweist, ist in seiner kurzfristigen Wirkung vielleicht gar nicht so dramatisch, wie es sich zunächst anhört. Entscheidend aber ist die Symbolkraft, die von diesem Schuss vor den Bug der einst stärksten Volkswirtschaft ausgeht. Und so sollte dieser auch begriffen werden – als ein Signal, das die beiden zerstrittenen großen Parteien in Washington dazu bringt sich zusammenzuraufen und ihre gegenseitige Blockadehaltung aufzugeben. Wenn er es geschickt anstellt, ist die Drohung von Standard & Poor’s für Präsident Barack Obama gerade recht gekommen, um wieder ein Stück Handlungsfreiheit zurückzugewinnen. Es ist so etwas wie die letzte Warnung, aber auch eine historische Chance, um die politischen Akteure in Washington wachzurütteln. Dazu bedarf es zunächst einer nochmaligen Erhöhung der Schuldengrenze, wozu US-Finanzminister Timothy Geithner den Kongress bereits aufgefordert hat, bevor es dann ans Eingemachte gehen muss. Und das können nur glaubwürdige Perspektiven sein, wie man dem Abwärtssog einer galoppierenden Verschuldung entrinnen will. Ob Standard & Poor’s die Boniät der USA auch tatsächlich herabstufen wird, wird sich zeigen. Ebenso, ob die anderen Ratingagenturen dem Schritt folgen werden. Dann könnte den Schuldenländern der PIIGS-Staaten Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien noch ein weiterer hinzu gefügt werden, gemäß der Rechnung USA + PIIGS = UPIIGS. Natürlich gibt es auch Profiteure der angedrohten Abstrafung der USA durch Standard & Poor’s. Da sind die anderen rund 20 Staaten zu nennen, die weltweit noch ein Triple-A-Rating genießen – an allererster Stelle davon die Bundesrepublik Deutschland, deren Staatsanleihen einen Markt darstellen, der zunächst groß genug ist, um aus den USA abfließenden Geldern eine neue Heimat zu bieten. Nicht von ungefähr waren nach Bekanntwerden des Urteils von Standard & Poor’s deutsche Staatsanleihen stark gefragt. Hier spielt sicher auch eine Rolle, dass die Märkte noch am ehesten der Schuldenpolitik in Deutschland trauen, das bisher als einziger Staat immerhin eine Schuldenbremse ins Grundgesetz hat einbauen lassen. Dies gibt zumindest den Anschein einer soliden Haushaltspolitik. Und dennoch, sollte bei einer anhaltenden Schwächung der Vertrauenswürdigkeit der USA der Euro weiter erstarken, würde dies auf die Exportwirtschaft vor allem der PIIGS-Staaten drücken – mit der Folge einer Verschärfung der Euro-Krise. Und das wäre die andere Seite der Medaille für den Krisenprofiteur Deutschland. Nun müssen die Griechen doch zum Friseur Lange wurde es dementiert und auch jetzt steht noch kein endgültiger Termin fest. Aber die Anzeichen verdichten sich immer mehr, dass Griechenland den Weg zum Friseur antreten muss. Die Frage lautet nur noch wann ist der Termin und um wie viel wird gekürzt. Kommt es zum Kurzhaarschnitt oder zur Vollglatze? Ängstliche Politiker, die sich scheuen, namentlich erwähnt zu werden, geben diesen Spekulationen den entsprechenden Nährboden und verunsichern sowohl die Bürger Griechenlands als auch die Investoren. Es wird auf Zeit gespielt, wobei sich die Rhetorik verändert hat. So spricht sich der Leiter der europäischen Finanzstabilitätsfazilität (EFSF), Klaus Regling, inzwischen nicht mehr gegen eine Umschuldung aus, sondern weist darauf hin, dass er keinen Anlass für eine schnelle Umschuldung erkennen kann. Hinter den Kulissen wird sicherlich schon gebastelt und diskutiert. Zu einer Umschuldung Griechenlands wird sicherlich auch niemand Stellung nehmen, bis alle Details geklärt sind. Ob Griechenland den Gang zum Friseur noch durch Privatierungserlöse verhindern kann, muss abgewartet werden. Finnen, das Zünglein an der Waage? Der Wahlausgang in Finnland hat am vergangenen Wochenende den kürzlich beschlossenen Stabilitätspakt wieder in Frage gestellt. Die Märkte sind beunruhigt, da die Zustimmung aller 17 Euro-Mitglieder erforderlich ist, um Hilfen zu beschließen. Bereits im Wahlkampf wurde deutlich, dass die rechtspopulistische Partei nicht für die „Fehler anderer“ zahlen will. Der Chef der Partei Wahre Finnen, Timo Soini, will mehr Härte gegenüber Europa zeigen und hat nach einem starken Wahlergebnis im Falle einer Regierungsbeteiligung sicherlich auch die Möglichkeiten. Somit steht wieder alles auf dem Prüfstand und die Schuldenkrise wird weiterhin alles überschatten. Die Probleme in Portugal, Griechenland, Irland und Spanien werden aktuell von der Warnung an den einstigen Musterschüler USA, dem das Rating AAA nicht mit der „Geburt“ für immer und ewig verliehen wurde, übertüncht. Chinas Wirtschaft kommt aus dem Schwitzen nicht heraus Die chinesische Regierung sitzt auf einem Pulverfass. Die offizielle Steigerung der Verbraucherpreise lag im März bei +5,4%. Allerdings sind die Nahrungsmittel um +11,7% im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Solche Zuwachsraten sorgen für Unmut in der Bevölkerung und machen den Kampf gegen die Inflation zur größten Herausforderung der chinesischen Regierung. Trotz mehrfacher Erhöhungen der Leitzinsen und der Mindestanforderungen an das Bankenkapital hält der Wirtschaftsboom an. Immobilien stehen weiter hoch im Kurs. Trotz der Bemühungen, Liquidität abzuschöpfen, wurden in Wohnungen sogar über 30% mehr investiert als im Vorjahresquartal. Bei steigenden Zinsen, hoher Inflation und einem Wirtschaftswachstum von fast 10% stellt das alles eine höchst explosive Mischung dar. Der Autor dieses Artikels ist Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank AG. www.Baadermarkets.de Disclaimer Die hier wiedergegebenen Publikationen, Kommentare oder sonstigen Beiträge wurden von den im Namen der Baader Bank AG Stellung nehmenden Autoren oder Kommentatoren sorgfältig zusammengestellt und beruhen zum Teil auf allgemein zugänglichen Quellen und Daten Dritter, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir keine Gewähr übernehmen können. Sie stellen eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Meldungen und Zahlen dar. Die Informationen stellen keine Anlageberatung, keine Anlageempfehlung und keine Aufforderung zum Erwerb oder zur Veräußerung dar. Die Informationen wurden einzig zu Informations- und Marketingzwecken zur Verwendung durch den Empfänger erstellt. Sie stellen keine Finanzanalyse i.S. des § 34b WpHG dar und genügen deshalb nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht dem Verbot des Handelns vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Es wird keine Gewähr für die Geeignetheit und Angemessenheit der dargestellten Finanzinstrumente sowie für die wirtschaftlichen und steuerlichen Konsequenzen einer Anlage in den dargestellten Finanzinstrumenten und für deren zukünftige Wertentwicklung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. 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Baader Bank AG ist beim Amtsgericht in München unter der Nummer HRB 121537 eingetragen und wird beaufsichtigt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Lurgiallee 12, 60439 Frankfurt am Main und Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn. Die Umsatzsteueridentifikationsnummer von Baader Bank AG ist DE 114123893. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader, Dieter Brichmann und Dieter Silmen.
Jack Bauer und eine 9. Staffel 24
Und die GErüchteküche brodelt wieder in den USA – rund um die Action Echtzeit Serie Twenty Four. Kommt eine weitere Staffel? Eine 9? Obgleich nicht einmal die 8. Season im US Fernsehen on Air gegangen ist – signalisiert Jack Bauer aka Kiefer Sutherland – dass er offen für vieles sei ..
Der griechische Tanker droht zu kentern
Der griechische Tanker droht zu kentern Die griechische Schuldenkrise hat den Bondmarkt fest im Griff. Nachdem sich vergangene Woche noch Erleichterung breit gemacht hatte, nimmt nun der Druck wieder zu. So weiteten sich die Risikoaufschläge für griechische Schuldtitel gegenüber deutschen Staatsanleihen in dieser Woche auf neue Rekordhochs aus. Aufgrund der dramatischen Finanzlage sind einige Marktbeobachter der Meinung, dass der drohende Staatbankrott nicht mehr abzuwenden ist. Inzwischen dürfte klar sein, dass es Griechenland nicht alleine packen wird, der Schuldenkrise Herr zu werden. Was aber bedeutet das auf lange Sicht? Im Grunde bestehen nur zwei Möglichkeiten: Entweder die EU zahlt den Griechen, aber eben auch anderen strukturschwachen Euromitglieder einen Lastenausgleich, um diese Länder zu päppeln, bis sie wieder auf eigenen Beinen stehen. Oder man muss über das Ausscheiden der Wackelkandidaten aus der Währungsunion nachdenken. Auf politischer Ebene scheint dies als Horrorszenario gelten. Aus ökonomischer Sicht aber sollte man sich mit diesem Gedanken ernsthaft befassen. Denn immerhin hätte Athen dann die Chance, über die Abwertung ihrer „wieder gewonnenen“ Drachme allmählich wieder auf die Beine zu kommen. Und, so ist zu befürchten, Griechenland dürfte nicht der letzte Kandidat für ein solches Szenario gewesen sein. Die Schuldenkrise der Helenen sowie der restlichen PIIGS–Staaten Portugal, Italien, Irland und Spanien wirkte sich jedoch nicht bei Unternehmensanleihen aus, was an den unveränderten Risikoaufschlägen abzulesen ist. So blieben die Hauptindizes I-Traxx Main und I-Traxx X-over, die den Abstand ihrer Mitgliedsemissionen zu Anleihen mit erstklassiger Bonität widerspiegeln, nahezu konstant. Aufgrund der Osterfeiertage ging es am Primärmarkt für Neuemissionen gemächlich zu. Lediglich zwei neue Benchmarkanleihen mit einem Volumen von über 500 Mio. Euro standen auf der Agenda am Corporate-Bond-Markt. So emittierte das französische Immobilienunternehmen Klepierre eine 700-Mio.-Euro-Anleihe mit einer Laufzeit bis April 2017 und einem Kupon von 4,00%. Und der Baustoffhersteller Lafarge begab einen Bond über 500 Mio. Euro mit einem Kupon von 5,00%. Der Autor dieses Artikels ist Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank AG. www.Baadermarkets.de
Die Knochenjägerin Bones muss eigentlich eine 6. Staffel bekommen
Irgendwann muss Sie ja kommen, die sechste Staffel der US-amerikanischen Krimiserie “Bones” .- nur wann .. wann gibt es die 6. Staffel der FOX Serie ..
In Treatment erreicht 3Sat und Deutschland
Gestern feierte die neue Serie aus den USA (HBO) In Treatment bei 3Sat Ihren Einstand … ein paar warme Worte zur neuen TV-serie, und den ersten Episoden von Staffel 1, die mit mageren Quoten an den Start gegangen ist ..
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