YouTube Videos optimieren für größeren Erfolg

YouTube ist die größte Video-Plattform der Welt. Pro Minute werden dort 72 Stunden Videomaterial hochgeladen und pro Tag rund 4 Milliarden Videos gesehen. Laut Statista (LINK) nutzen 48% aller deutschen Internetnutzer auch YouTube. Natürlich hat YouTube demnach auch einen hohen Stellenwert als Marketing-Plattform, die effizient und vergleichsweise einfach genutzt werden kann. Doch über das Erstellen eines eigenen Channels und das Hochladen von Videos hinaus gibt es viele Möglichkeiten der Optimierung, die Ihre Reichweite und Ihren Bekanntheitsgrad noch verstärken können. Nicht zuletzt können Sie auch Ihre Einnahmen durch YouTube steigern.

Das Hochladen

Schon beim Hochladen Ihres Videos gilt es, wohlüberlegt vorzugehen. Füllen Sie den Titel sinnvoll aus (siehe unter “Ihre Videos”), um YouTubes Suchalgorithmus mitzuteilen, wovon Ihr Video handelt. Gleichem Zweck dient auch der Dateiname Ihres Videos!

 

Auf der technischer Seite gibt YouTube folgende Anforderungen für Videos:

  • Dateiformate: MOV, MPEG4, AVI, WMV, MPEGPS, FLV, 3GPP, WebM
  • Audio-Codec: AAC-LC mit Stereo und Abtastrate von 96 oder 48 kHz
  • Video-Codec: H.264
  • Auflösung: maximal 1080p

 

Ihr Channel

Auf YouTube ist Ihr Channel Ihre interaktive Visitenkarte. Entsprechend sollte diese auch gestaltet sein: Individuell, markenbewusst und durchgestylt.
Ihr gesamter Channel sollte gebrandet sein.

 

Vor wenigen Monaten hat YouTube sein Channel-Design aktualisiert. Hintergrundbilder sind nun nicht mehr verfügbar, dafür passt sich der nun aufgeräumter wirkende Header automatisch an die Bildschirmgröße des verwendeten Devices an. Der Header sollte Ihr Logo enthalten und ein durchgängiges Design aufweisen. Dieses kann ruhig farbig ansprechend gestaltet sein und ein Bild, Foto oder eine Grafik enthalten, die im Gedächtnis bleibt. Sind Sie ein Experte oder steht aus sonstigem Grund Ihre Person im Vordergrund, ist ebenfalls ein in den Header integriertes Foto hilfreich, um Sie sofort zuzuordnen und den Wiedererkennungswert zu steigern.

 

Verweise auf Ihre Auftritte in anderen sozialen Netzwerken, Ihre Webseite und/ oder Ihr Blog pushen diese zusätzlich. Die entsprechenden Icons können unten rechts im Header eingefügt werden (siehe Bild).

 

Header eines YouTube Channels

 

In der Rubrik “Über mich/ Über uns” unterhalb des Headers sollten Sie eine treffende Beschreibung einfügen, welche Themen Sie in Ihrem Channel behandeln, was Nutzer bei Ihnen erwarten dürfen und wer Sie eigentlich sind.

 

Beschreibung eines YouTube Channels

 

Ihre Videos

Mit dem reinen Hochladen Ihres Videos ist die Arbeit noch nicht getan. Mit nur wenigen Handgriffen können Sie Ihr Video so optimieren, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Sie häufig von Nutzern gefunden werden, deutlich steigt.

 

Video-Titel

Der Titel Ihres Videos sollte kurz und prägnant sein und dennoch alle wichtigen Informationen enthalten: was zu sehen ist, wichtige Keywords und ggf. Anmerkungen wie “Video des Monats”. Vor allem sind vor allem die richtigen Keywords von Wichtigkeit, damit der Suchalgorithmus Ihr Video auch findet. Hierfür eignet sich das Keyword Suggestion Tool, welches YouTube zur Verfügung stellt.

 

Video-Beschreibung

Wer nicht direkt das Video starten und sich zuvor ggf. Werbung ansehen möchte, der überfliegt zunächst die Beschreibung eines Videos. Sie sollte nicht länger als nötig sein und dennoch alles Wichtige enthalten: Was zeigt das Video? Was ist das Kernthema? Was kann ich daraus mitnehmen? Zu Beginn der Beschreibung sollten die wichtigsten Informationen, das Keyword aus dem Titel und die URL zu Ihrer Webseite oder Blog stehen. Im Weiteren können Sie weitere wichtige Informationen vermitteln und weitere, sinnvolle Keywords einbauen.

 

Tags

Tags dienen dazu, Ihr Video mit bestimmten Suchbegriffen zu finden, auch, wenn diese nicht unbedingt im Titel oder der Beschreibung stehen. Sie können pro Video durchaus 10 bis 20 Tags setzen, sofern diese alle passend sind und nicht irre führen.

 

CPC und CTR optimieren

Mit YouTube-Videos lässt sich auf vergleichsweise einfachem Wege Geld verdienen. Diese Chancen können Sie steigern, indem Sie die Cost Per Click und Click Through Rate optimieren.

In den Einstellungen Ihres YouTube-Kontos können Sie auswählen, ob Sie Ihre Videos monetarisieren möchten. Wählen Sie diese Option, köpnnen Sie entscheiden, welche Art von Werbung in Ihren Videos enthalten sein soll und wo diese platziert sein wird (Overlays, TrueView In-Stream-Anzeigen). Die CPC gibt an, wie viel Geld Sie pro Klick auf die Werbung in Ihren Videos verdienen können. Bei YouTube erhalten Sie 68% des festgelegten Betrages pro Klick. Das bedeutet: Wenn Sie die CPC steigern, steigern Sie Ihre potentiellen Gewinne.

Um die CPC zu steigern, sollten Sie zunächst das Google AdWords Keyword Tool verwenden, um nach Keywords zu suchen, die zu Ihrem Video passen und sich monetarisieren lassen. Sie sollten also nicht das Keyword “Kredit” wählen, wenn Ihr Video ein Tutorial für Do-It-Yourself-Ideen ist. Haben Sie diese Keywords ausfindig gemacht, integrieren Sie sie in Ihren Video-Titel, die Video-Beschreibung und die Tags. Betreiben Sie dabei jedoch kein Keyword-Stuffing! Mit Hilfe der richtigen Keywords wählt AdSense automatisch Werbung aus, die in Ihrem Video gezeigt wird. Je mehr Nutzer auf die Werbung in Ihrem Video klicken, desto mehr Geld erhalten Sie – je Klick 68%. Die Rate der Nutzer, die auf die Werbung klicken und so auf die Seite des Werbenden gelangen, ist die Click Through Rate (CTR). Sie hängt unter anderem davon ab, wie relevant Ihre Anzeigen für die Keywords in Titel, Beschreibung und Tags sind und wie beliebt Ihr Video insgesamt ist. Auch die Werbeform hat hierauf Einfluss – einige Anzeigenformate sind erfolgreicher als andere. Dies hängt jedoch stark vom Inhalt des Videos ab. Je mehr Nutzer Ihr Video sehen, desto größer ist Ihre Chance, die CTR und damit die CPC zu erhöhen.

 

Anmerkungen im Video

Anmerkungen dienen bei YouTube dazu, zusätzliche Informationen mit Mehrwert für den Nutzer direkt ins Video zu integrieren. Dabei können Sie aus verschiedenen Möglichkeiten wählen, von den bekannten Sprechblasen über Notizen, Spotlights bis hin zu Pausen (Standbild, zum Beispiel, wenn eine Adresse eingeblendet wird). Anmerkungen eignen sich hervorragend, um Call to Actions einzubinden, also den Nutzer zu etwas anzuregen – beispielsweise zum Kommentieren, zum Liken Ihrer Fanpage, zum Abonnieren Ihres Channels usw.

 

Organisation in Playlists

Um thematisch und/ oder inhaltlich ähnliche Videos zu gruppieren, können Sie für diese Playlists anlegen. Dies hat zum einen den Vorteil, dass die inhaltlich-thematischen Schwerpunkte, denen Sie sich widmen, übersichtlich gelistet sind. Zum anderen können alle Videos einer Playlist direkt nach einander abgespielt werden, so dass Nutzer dazu angeregt werden, mehrere Ihrer Videos zu sehen und in Ihrem Channel “hängen zu bleiben”. So wiederum gewinnen Sie an Sichtbarkeit.

YouTube Playlist

Die Titel Ihrer Playlists sollten Keywords enthalten, nach denen Nutzer auf YouTube suchen und die sich ggf. auf Trend-Themen beziehen. Hierfür ist das YouTube Keyword Suggestion Tool eine nützliche Hilfe. So unterstützen Sie nicht nur Nutzer darin, Ihre Videos zu finden, sondern auch YouTubes Suchalgorithmus. Einzelne Playlists können übrigens sogar in Google ranken!

 

 

 


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