Wie man mit Affiliate Marketing Umsätze generiert

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Affiliate Marketing ist eine Form des Online-Marketings, die in Deutschland auch als Partnerprogramm bezeichnet wird. „Affiliate“ heißt übersetzt so etwas wie Verbündeter oder auch Teilhaber, und darum geht es im Affiliate Marketing: Die Zusammenarbeit zwischen einem Verkäufer und einem Webseitenbetreiber. Der Betreiber kann dem Verkäufer, wie beispielsweise Amazon, Raum für Werbung auf seiner Webseite anbieten, indem er Affiliate Links, also Links, die direkt zu Amazon führen, auf seiner Seite platziert und seine Nutzer animiert, diesen Links zu folgen; dafür erhält er vom Verkäufer eine Provision.

Ein gutes Beispiel für eine Webseite, die Affiliate Marketing betreibt, ist onlinetopshops.de. Dieses Portal bietet eine Übersicht über Online-Shops, indem es in verschiedenen Kategorien wie Kleidung oder Elektronik die Shops auflistet, die in dieser Kategorie verkaufen, und die Bezahl- und Lieferbedingungen direkt miteinander vergleicht. So kann ein Nutzer sich einen Überblick darüber verschaffen, welcher Shop am ehesten seinen Vorlieben entspricht, und über Affiliate Links sofort zu dem Shop wechseln, den er ausgewählt hat.

Diese Art von Affiliate Marketing ist insofern nutzerfreundlich, da sie sich an den Vorlieben der potentiellen Kunden orientiert und nicht am größtmöglichen Erfolg der Anbieter. Zahlt ein Nutzer zum Beispiel am liebsten auf Rechnung, kann er die Shops, die nur Kreditkartenzahlung oder PayPal anbieten, sofort ausschließen. Außerdem lassen sich so neben allgemeinen Shops auch spezialisierte Verkäufer finden, die meist weniger bekannt sind.

Auch für den Seitenbetreiber, den Affiliate, hat ein solches Modell Vorteile. Bei ehrlicher Berichterstattung über die Bedingungen und Angebote der Shops wird Vertrauen zu den Nutzern aufgebaut, wodurch einerseits die Chance erhöht wird, dass sie über die Affiliate Links auf die Shops zugreifen und tatsächlich etwas kaufen. Andererseits besteht so auch die Möglichkeit, dass sie die Seite weiterempfehlen, wodurch sich die Reichweite und damit der Umsatz des Betreibers vergrößern. Dabei ist Affiliate Marketing für den Betreiber kostenlos; Kosten entstehen durch Hosting, Layout, Plugins, eben Kostenfaktoren, die bei dem Betreiben einer Webseite aufkommen.

Ein Aspekt, der auch Kosten verursachen kann, ist Suchmaschinenoptimierung (SEO), da gute Inhalte meist nicht ausreichen, um sein Ranking bei den Suchmaschinen zu verbessern. Eine weitere Möglichkeit zu SEO, um dieses Ziel zu erreichen, ist Blogmarketing, wie es von von verschiedenen Marketing-Agenturen angeboten wird. Dabei startet der Webseitenbetreiber eine Kampagne und kann den oder die Blogs auswählen, die am meisten seinen Vorstellungen entsprechen. Diese Art der Werbung ist sehr zielgerichtet, da die Blogs eine bestimmte Leserschaft haben, die sich, je nachdem, wie sehr das Thema der Blogs dem Content der beworbenen Seite entspricht, direkt dafür interessieren. So wird die Sichtbarkeit der Seite gesteigert.

 


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