SEODay 2012 - Ein Tag, eine Nacht, ein Recap

Am Donnerstag der letzten Woche stand der SEODay in Köln an: Eine Konferenz mit integrierter kleiner Messe und einer anschließenden Party. Die Location alleine war schon ein Highlight: Wie im letzten Jahr wurde das Rhein-Energie Stadion ausgesucht, in dem der 1. FC Köln zuhause ist. Schon früh macht ich mich auf den Weg von Wuppertal nach Köln, was ja mit 56 Kilometern zum Glück nicht so weit entfernt liegt. Gegen 8 Uhr traf ich dann am Stadion ein, machte mich mit einem leckeren Kaffee an den Stand von RankSider, an dem wir neben RankSider auch noch den PageOptimizer vorgestellt haben.

Laptop raus, mit den Kollegen den Stand hergerichtet (RedBull, Gummibärchen und Snickers gab es bei uns für Lau) und schon ging es los. Das warten auf die ersten Stand-Besucher, die sich derzeit noch bei der Begrüßung, welche ich leider nicht mitbekommen habe, aufgehalten habe. Schnell ging es dann auch mit den ersten Slots los, in denen die Vorträge warteten. Drei Vorträge standen pro Slot gleichzeitig zum Besuchen und anhören zur Verfügung.

Dominik und das Hacken

Als ersten Vortrag habe ich mir den von Dominik Wojcik herausgesucht, welcher für seine Blackhat-Vorträge bekannt ist. Er erklärte seinen Zuhörern, wo der Trend im kommenden Jahr hinwandern wird, nämlich zum Hacken. Zudem stellte er insgesamt 4 Tools vor, die ich leider nicht nennen darf. Er bat die Zuhörer nämlich, dass die Tools nicht namentlich genannt werden und auch nicht angewendet werden sollen, weil man sich dann mal eben 2 Jahre Freiheitsstrafe abholen könne.

Nach Dominik kam Marco Janck auf die Bühne, welcher auch als “SEOnaut” bekannt ist. Er hielt den Vortrag über “Möglichkeiten SEO mit anderen Marketingdisziplinen effektiver zu machen” und traf bei mir mit seiner Show genau ins schwarze. Es war etwas anderes als immer nur “Optimiert eure Texte”, “Baut hochwertigere Links auf” und “Wie man den Sichtbarkeitsindex pusht”. Interessant und genial.

Was hat Google+ mit SEO zu tun?

Der nächste Vortrag welchen ich mir sehr gespant angehört habe war der von Björn Tantau. Er sprach über Google+ und SEO, was in den kommenden Jahren scheinbar immer wichtiger sein wird. Er zeigte Möglichkeiten, wie man als Unternehmen mit Hilfe von Google+ noch sichtbarer wird und wie das System überhaupt funktioniert.

Da ich persönlich der Meinung bin, dass Google irgendwann verstärkt die Daten aus Google+ für die eigene Suchmaschine nehmen wird, denke ich, dass der Vortrag für viele – auch für mich – schon sehr wichtig war. Google wird nicht umsonst ein eigenes Netzwerk aufbauen: Hier geht es um Daten der einzelnen Personen und das, was geteilt wird.

Ranken ohne Links: “Linkless Outranking”

Zum Schluss kam Karl Kratz, einer der für mich besten Speaker überhaupt. Sein Thema: “Linkless Outranking” – also das Ranken ohne Links. Das wäre ein Traum: Keine Links, die Geld kosten. Keine Links, die vom Panda, Pinguin oder anderen Zoo-Bewohnern abgestraft werden können. Aber: Dahinter steckt ein recht kompliziertes System, welches Karl herausgefunden und vorgestellt hat.

Es geht um Terme im Text, die Google sagen: “Hey, bei mir geht es um (…), ich beschäftige mich aber nicht nur damit sondern auch mit Folgen, Vorteilen, Nachteilen und vielem mehr. Achja, und Spam bin ich auch nicht”.

Party – Keine Party ohne Fabian

Am Donnerstag habe ich eins gelernt: Fabian Rossbacher ist der Partykönig schlechthin. Er weiß einfach, wie man Party macht. Die Musik war gut, die Stimmung perfekt und das Bier war: naja. Also Kölsch ist nicht mein Ding. Aber zum Schluss gab es eh nur noch Cola, da ich mit dem Auto wieder nach Hause musste. Es war wirklich ein gelungener Abend, besonders weil man auf der Party sehr gut Netzwerken kann: Endlich konnte ich viele nette Leute kennenlernen, wie zum Beispiel Christian Schmidt, Martin Missfeld, Patrick Klingberg und viele, viele mehr.

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