Mahalo? Nein Danke

Eine kuriosen Versuch eine “von Menschen betriebene Suchmaschine” zu betreiben startet der neue Dienst Mahalo. Google-Ergebnisse sollen von Redakteuren manuell gefiltert und ausgesucht werden. Mahalo heisst auf Hawaiianisch “danke” und ich kann nur dazu sagen: Nein danke.
Da helfen keine illustren Großinvestoren. In Zeiten von Web 2.0 ist dieses Projekt an Absurdität kaum zu überbieten. Es ist wie die Rückkehr zur Dampfmaschine für die Bahn oder wie der Einsatz von Pferdekarren in der Landwirtschaft.

Der begriffliche Widerspruch, geradezu eine Oxymoron, entblößt dieses Vorhaben als Totgeburt.

Es gibt durchaus Suchmaschinen, die die sog. Wisdom of Crowds mehr oder weniger erfolgreich einsetzen, etwa ehemals Wink, doch selbst da mangelte es an kritischer Masse und so stellten sie schliesslich auf “People Search” um.

Nichts spricht gegen Webguides im Internet die anderen Usern helfen, auch gegen Geld. Eine Suchmaschine ist das aber nicht.


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