Affiliate-Marketing Grundkurs: Teil 6 – Landingpages

Um im Affiliate-Marketing Geld zu verdienen, werden Kunden an Unternehmen vermittelt. Wie zum Beispiel über einen Banner auf einer Webseite, der zum jeweiligen Unternehmen, Produkt oder Angebot führt. Die großen Webseiten haben solche Banner meistens in der Sidebar und orientieren sich an der Zielgruppenausrichtung. Beispiel: Blog A schreibt über Tablets und Smartphones. Passen würde hier Werbung für T-Mobile, Vodafone aber auch Amazon um nur einzelne Produkte zu vermitteln.

Ich möchte aber heute nicht auf die großen Webseiten eingehen, sondern auf die vielen kleinen, die extra für spezielle Keywords (Schlüsselwörter) aufgebaut werden. Diese nennen sich “Landingpages” und haben nur das Ziel: Ranken, Besucher über eine kleine Auswahl an Keywords anlocken und diese schnellstmöglich weiterleiten um Leads und Sales zu generieren. Eine Landingpage muss nichts großes sein und auch nicht unmengen Text und Bilder beinhalten. Wichtig ist eben nur, dass die Suchmaschinenoptimierung sauber und ordentlich durchgeführt wird, die Seite dementsprechend gut rankt und Besucher anlockt.

Aufbau einer Landingpage

Der einfache Aufbau einer LandingpageMithilfe von Moqups habe ich ein kleines Mockup erstellt, dass den simplen Aufbau einer Landingpage darstellt. Euch sollte klar sein, dass eine Landingpage im Affiliate-Marketing die Besucher weiterleiten soll, damit diese die Leads und Sales generieren. Deswegen empfehle ich aus eigener Erfahrung, sich selbst so kurz und bündig zu halten, da ein Besucher nicht wirklich Lust hat, lange Texte zu lesen. Im Idealfall stellt ihr dem Besucher eine Liste bereit, die aber nicht mehr wie 4-5 Aufzählungen haben sollte.

Auch eine Produktabbildung bzw. ein Eyecatcher (erstes Bild der Seite) macht sich sehr gut, besonders wenn sich direkt nebenan das Call-to-Action Element (in meinem Beispiel der blaue Button) befindet. Dort muss der Besucher klicken, um zum Angebot zu gelangen. Eine auffällige Farbe wäre daher nicht ganz so verkehrt. Es sollte klar sein, dass man dem Nutzer nicht so viel Möglichkeiten bietet, woanders zu klicken, da es nicht nur vom Ziel ablenkt, sondern auch die Möglichkeit mindert, dass der Benutzer überhaupt dort klickt.

Schokoladenseite zeigen!

Ihr solltet das Produkt oder Angebot positiv hervorheben: Positive Testimonials und Bewertungen, Vorteile, derzeit günstiger Preis, etc. Zeigt dem Besucher die Schokoladenseite des zu vermittelnden Produkts bzw. Unternehmen. Warum sollte der Besucher dieses Produkt kaufen und nicht das der Konkurrenz? Ist das Produkt vllt. gerade in einem speziellen Onlineshop heruntergesetzt? Ist das Produkt von besonders hoher Qualität? All diese Fragen solltet ihr mit positiven Argumenten beantworten können. Ein kleiner Tipp: Bewertungen mit Sternchen sehen richtig eingesetzt nicht nur gut aus, sondern verdeutlichen dem Besucher nochmal die positiven Bewertungen zu diesem Produkt!

Das wichtigste nach oben

Ein gar nicht so kleiner Teil der Besucher werden auf die Webseite kommen und nicht auf die Idee kommen, weiter nach unten zu scrollen. Daher ist es empfehlenswert und fast schon zur Pflicht geworden, das wichtigste so zu positionieren, dass es ohne scrollen sichtbar ist. Vor allem das Call-to-Action Element, in den meisten Fällen der Button, sollte ohne zu scrollen sichtbar sein und so zur Handlung auffordern.

SEO für Landingpages

Ich werde jetzt nicht auf die Suchmaschinenoptimierung und das Vorgehen bei Landingpages eingehen. Hier gelten die gleichen Regeln wie bei größeren Projekten. Aber: Landingpages werden in der Regel nur auf ein Keyword optimiert. Es ist auch möglich mehrere relevante Keywords unterzubringen, nur dauert diese Variante eben länger. Daher empfehle ich besonders am Anfang, nur auf ein Keyword zu optimieren.

Testen, Testen, Testen

Solltet ihr sauber arbeiten, wird die Landingpage auch entsprechend ranken und Besucher anlocken. Auch die ersten Einnahmen werden fließen. Aber: Es gilt, die Onpage-Faktoren zu beachten und auch der Conversion zuliebe zu optimieren. So könnte man zum Beispiel die Beschriftung des Buttons ändern oder eben die Farbe wechseln. Auch die Position (Rechtsbündiger Button oder doch Linksbündig) sollte mal getestet werden. Es gibt keine pauschalen Werte, die man euch an die Hand geben kann, sondern muss von jeder Webseite zu Webseite getestet und demensprechend auch gehandelt werden. So lassen sich bei gleichbleibenen Traffic um Umsätze und Einnahmen gegebenfalls steigern.


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