Affiliate-Marketing Grundkurs: Teil 1 - Die Grundlagen

Mit diesem Beitrag möchte ich eine kleine Artikel-Serie starten, die sich mit den Anfängen eines Affiliates beschäftigt. Viele Interessierte stehen vor Problemen, die schwerwiegend erscheinen, für erfahrene Affiliates aber zum Alltag gehören und somit eigentlich keine Probleme sind. Besonders die Neulinge haben oft Fragen an die erfahrenen Affiliates, die sich aber meistens keine Zeit nehmen, die Fragen zu beantworten. Mit dieser Artikelserie, möchte ich auf die Anfänge im Affiliate-Marketing eingehen, später aber auch zu erweiterten Inhalten kommen, die nützlich werden, sofern man schon etwas Erfahrung in der Affiliate-Welt gesammelt hat.

Ich will Affiliate werden!

Die meisten Affiliate bauen sogenannte Landingpages, die gezielt auf eine Nische bzw. ein Keyword optimiert worden sind. Ranken diese Landingpages erst einmal, verdient der Affiliate fast schon automatisch Geld. Was sich leicht anhört, ist nicht nur harte Arbeit, sondern auch nervenaufreibend und von dauer. Warum ich das sage? Ganz einfach: Ich möchte nicht, dass Ihr denkt dass Affiliate-Marketing ein schneller Weg zum Reich werden ist. Egal wer euch im Internet verspricht, pro Tag 500 Euro oder mehr zu verdienen, mit nur einer Stunde arbeit am Tag und schon ab dem ersten Tag 100% der Einnahmen zu erhalten, der lügt. Zumindest geht es in meinen Augen nicht mit rechten Dingen zu und mit Affiliate-Marketing wird das auch nichts mehr zu tun haben.

Mit der Vermittlung von Kunden lässt sich im Internet sehr viel Geld verdienen, so viel steht fest. Aber bis man seinen Lebensunterhalt durch Affiliate-Marketing verdienen kann, dauert es nicht nur eine lange Zeit, sondern auch sehr viel Zeit. Um sich den ein oder anderen Euro bis zu einem netten Nebeneinkommen zu verdienen, braucht ebenfalls einiges an Arbeit, aber eben nicht so viel Zeit, als wenn ich davon leben wollte.

Welche Werbeform wähle ich?

Am bekanntesten ist Affiliate-Marketing auf Webseiten. Hier werden Banner, Buttons, Textlinks und andere Werbemittel eingebunden, um den Nutzer auf die entsprechende Seite zu leiten und ihn zum Kauf oder durchführung eines Leads zu bewegen. Aber es gibt auch andere Werbeformen, mit denen sich Kunden und somit Provisionen generieren lassen. Und dabei ist eine Webseite nicht zwingend nötig.

  1. Suchmaschinenmarketing
    Bezahlte Suchergebnisse gibt es mittlerweile für Millionen von Keywords und Keyword-Kombinationen. In manchen Partnerprogrammen ist es erlaub, durch diese bezahlten Suchergebnisse Kunden zu generieren, die auf den eigenen Affiliate-Link weitergeleitet werden. So kauft der Partner günstige Besucher ein und hat die Chance, dass diese zu Kunden werden. Eine Webseite ist nicht nötig und somit erspart sich auch die Arbeit an den eigenen Webseiten. Bevor ein Partnerprogramm durch Suchmaschinenmarketing (AdWords, …) beworben wird, sollten sich die Programmrichtlinien genau durchgelesen werden, denn nicht in jedem Programm ist eine Bewerbung dieser Art zulässig. Manche Merchants verbieten auch spezielle Schlüsselwörter.
  2. E-Mail Marketing
    Wird oft als E-Mail Spam gewertet und bringt recht wenig. Der Vorteil ist allerdings, dass keine Webseite benötigt wird, sondern nur eine ganze Liste von E-Mail Adressen, an denen E-Mails rausgehen. Diese sollten natürlich nicht aussehen wie billiger Werbeschrott, sondern das Interesse der Empfänger wecken. E-Mail Adressen lassen sich mittlerweile öffentlich im Kaufen. Probleme wird es nur bei der Zielgruppenausrichtung und bei den Spam-Filtern geben…
  3. Werbung auf der eigenen Webseite
    Ganz klassisch und von den meisten Affiliates genutzt: Die Einbindung von Affiliate-Werbemitteln auf der eigenen Webseite. Durch die verschiedensten Bannergrößen lassen sich Webseiten praktisch problemlos anpassen und “Affiliate-Ready” machen. Wichtig ist, dass nicht einfach nur ein Banner in die Sidebar eingebaut und auf große Gewinne erhofft wird, sondern spielt auch hier wieder die Optimierung eine wichtige Rolle: Läuft ein anderes Partnerprogramm vielleicht doch besser? Sollte ich den Banner an eine andere Stelle platzieren? Ist der Banner zu klein/groß? Und so weiter. Aber auch die Webseite sollte entsprechend gepflegt sein und über einen Besucherstrom verfügen.

Für die meisten wird zunächst die Werbung auf der eigenen Webseite in Frage kommen, weil diese besonders am Anfang die günstigste Werbeform von allen ist. Hier fallen lediglich Kosten für das Hosting Domain an, aber auch einmalige Kosten für Themes, Plugins, evtl. Texte und Bilder (weitere natürlich nicht ausgeschlossen). Beim Suchmaschinenmarketing fallen Kosten in Form von Klickpreisen an, die je nach Nische mehrere Euro betragen können. Die E-Mail Adressen kosten auch einen gewissen Betrag und weil davon mehrere tausend und ständig neue benötigt werden, fallen auch hier entsprechend hohe Kosten an.

Wie geht es weiter?

So, um euch nicht zu viele Informationen auf einmal an die Hand zu geben, mache ich an dieser Stelle einen Cut. Der erste Teil ist somit beendet und hat eine kleine Einfühung in die Serie sowie in das Affiliate-Marketing gegeben. Die nächsten Teile folgen dann in Zukunft, wobei ich mich hier terminlich nicht festlegen möchte, wann welcher Artikel erscheint. Folgende Themen werden in den nächsten Teilen behandelt:

  • Was genau ist Affiliate-Marketing
  • Vergütungsformen
  • Netzwerk oder InHouse?
  • Ideen für Themen und die eigene Nische finden
  • Analyse der Konkurrenz
  • Suchmaschinenoptimierung

Dies ist nur eine Auswahl der Themen, die euch in Zukunft hier in der devster.de-Affiliate-Serie erwarten. Natürlich werde ich noch weitere Themen hinzufügen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Natürlich könnt ihr auch Fragen stellen, die euch in den Kommentaren beantwortet werden.


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