5 Gründe, warum Affiliate-Projekte scheitern

Affiliate-Projekte sind Webseiten, die nur zur Einnahmen via Affiliate-Marketing abwerfen sollen. Solche Projekte gibt es in vielerlei Formen und Variationen. Aber nicht jedes Projekt wird auch wirklich Umsätze generieren, da viele Projekte schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind. Warum dass so ist und wie man den ganzen Entgegensteuert, möchte ich in diesem Beitrag nennen.

1) Weil nicht auf Mehrwert geachtet wird

Natürlich soll ein Affiliate-Projekt ranken, Besucher bringen und Einnahmen generieren. Das Problem: Die Seite wird schnell mit einem Theme geschmückt, mit etwas Content gefüllt und mit Links befeuert. Das war es dann. In den meisten Fällen ist der Content so schlecht, dass man sich fragt, wieso das Projekt überhaupt rankt. Mehrwert für den Nutzer sucht man vergebens. Da die Nutzer dies auch schnell merken, sind sie gleich wieder weg. Resultat: Hohe Bounce-Rate, kaum Seitenaufrufe pro Nutzer und eine sehr kurze Verweildauer. Gründe für Google, die Seite wieder nach hinten in den Rankings zu schieben.

Mein Tipp: Achtet darauf, dass ihr dem Nutzer die Inhalte bietet, die er lesen oder sehen möchte. Hinter dem Keyword “Dating Glossar” sollte auch ein Glossar mit einigen Begriffen aus dem Dating-Bereich stecken und nicht nur eine Webseite, die auf “Dating Glossar” optimiert wurde.

2) Weil der Affiliate keine Ausdauer hat

Ausdauer ist wichtig – besonders in der Suchmaschinenoptimierung. Natürlich kann es auf einige Keywords schnell gehen, bis die ersten Rankings vorhanden sind. Bei vielen Keywords mit sehr hoher Nachfrage dauert es aber in der Regel sehr lange, bis man die Seite so weit oben hat, bis es sich finanziell lohnt. Wer seine Affiliate-Projekte nur über SEO mit Besuchern versorgen möchte, benötigt eben diese Ausdauer und sollte nicht nach 3 Wochen aufgeben, wenn noch keine Rankings vorhanden sind.

Mein Tipp: Kontinuierlich am Projekt arbeiten: Neue Unterseiten hinzufügen, neue Links besorgen, die Benutzerfreundlichkeit erhöhen und die eigenen Statistiken immer im Auge haben.

3) Weil kein Interesse am Thema da ist

Für praktisch jedes Thema gibt es passende Partnerprogramme, für die es sich lohnen kann ein Affiliate-Projekt aufzusetzen. Das Problem: Man selber hat nicht wirklich interesse an jedem Thema, das Geld aber lockt einen. Wenn man selber kein Interesse an einem Thema hat, wird man mit der Zeit die Lust am Projekt verlieren und dieses nicht mehr pflegen. Das Resultat ist logisch: Die Inhalte veralten, es gibt keine neuen Unterseiten mit frischen Content und wenn die Rankings weg sind, kümmert sich keiner mehr darum, dass sie wieder steigen.

Mein Tipp: Startet Projekte zu Themen, die euch Interessieren. So bleibt ihr dauerhaft am Ball, werdet irgendwann Experte auf eurem Gebiet und euer Projekt wird dauerhaft Einnahmen abschmeißen.

4) Weil Quick&Dirty-Links nicht mehr funktionieren

Was waren das wilde Zeiten, als Links aus Gästebüchern, Kommentaren, Bookmarks, Foren und Co. funktionierten und man so sein Projekt schnell in die Top 10 prügeln konnte. Recht flott hat Google hier eingegriffen und die Links fast unbrauchbar gemacht. Anschließend wurden Links aus Blogs gekauft. Hinter diese Methode ist Google auch gekommen. Und weil es nun nicht mehr Quick&Dirty geht, ist es schwerer gute Links aufzubauen, die ein Projekt nach vorne schieben.

Mein Tipp: Wenn ein Projekt echt aussieht und auch Mehrwert bietet, wird es auch freiwillige Links erhalten. Je besser ein Projekt realisiert ist und nicht nur nach einer typischen Affiliate-Seite aussieht, desto stärkere Links werden mit der Zeit auch auf das eigene Projekt zeigen. Also: Projekt mit Mehrwert schaffen, welches starke Links bekommt!

5) Weil sich nicht von der Masse abgehoben wird

Schaut man sich die Affiliate-Projekte in einem Themenbereich an, fällt auf, dass alle recht gleich wirken. Entweder handelt es sich mit reinen Content-Pages und Vergleichsrechnern, um ganze Vergleichsportale oder eben um einfache Webseiten mit recht wenig Content, der meistens keine genaue Aussage hat und einigen Call-To-Action Elementen. Kaum ein Projekt hebt sich von der Masse ab oder kommt mit einer guten Idee um das Projekt bekannter zu machen.

Mein Tipp: Man sollte sich immer von der Masse absetzen und den Besuchern etwas bieten, was niemand anderes hat. So kann man auf sich aufmerksam machen, erntet Links, erhält Likes, Tweets, etc. und macht das eigene Affiliate-Projekt bekannter. Zudem bleibt es in positiver Erinnerung.

Fazit

Es gibt viele Gründe, wieso ein Affiliate-Projekt scheitert. Viele dieser Gründe sind den Affiliates beim Start des Projekts gar nicht so richtig bewusst oder nicht beachtet worden. Bevor man überhaupt ein Projekt startet sollte man sich genau überlegen: Wie gehe ich am besten vor? Welche Form von Affiliate-Projekt soll ich aufbauen? Es gibt viele Überlegungen, die sich ein Affiliate vor dem Start eines Projektes durch den Kopf lassen soll, denn ohne ein gutes Konzept oder einen guten Plan gibt es auch keine Zukunft für das Projekt.


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