Content schallt es täglich hundertfach durch meine Twitter-Timeline. Content is King fällt mir dazu ein, ich hatte den Ausspruch in einem früheren Blogpost ergänzt zu If Content Is King, Style Is the Queen. Content ist Information. Unabhängig davon, ob er in Form eines Textes, Bildes, einer Infografik oder eines Videos präsentiert wird. Prinzipiell ist also (fast) alles Content – doch was ist guter und was schlechter Content? Wenn alles Content ist, gibt es überhaupt Abstufungen, oder muss man lediglich die Perspektive wechseln?
Liebe Leser, erlauben Sie mir einen winzigen Exkurs in die Philosophie – vielleicht nicht ganz so pathetisch wie das Klischeebild der Philosophie oft ist, doch fundiert. Die Grundlage der ganzen Diskussion um Gutes und Schlechtes ist Folgendes: Wenn alles – wir selbst, die Gegenstände und alles Immaterielle um uns herum – weiß wäre, wüssten wir nicht, dass es weiß ist. Es muss erst mindestens eine Sache existieren, die nicht weiß ist, um sagen zu können, dass alles andere weiß ist. So muss es auch erst etwas geben, dass wir als “schlecht” definieren, um zu wissen, was “gut” ist.
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